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Wer sich dafür entscheidet, den unnötigen Mengen Plastikmüll im Haushalt den Kampf anzusagen, der sollte im Bad nicht Halt machen. Denn auch hier gibt es ein großes Einsparpotential, was Verpackungen angeht.

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Zähne putzen
Gute Zahnpflege komplett ohne Plastik durchzuführen ist schwer. Da ist es schon einfacher, Kunststoff zu reduzieren. Bambuszahnbürsten beispielsweise bestehen zu einem Großteil aus recycelbaren Materialien, nur die Borsten sind häufig noch aus Nylon gemacht. Sie sind zwar nicht schneller abbaubar, haben aber einen vergleichsweise geringen Erdöl-Anteil. Ganz ohne Plastik putzt man die Zähne mit Miswak, dem Holz des (kein Witz) Zahnbürstenbaumes. Im arabischen Raum wird das Wurzelholz schon seit hunderten von Jahren zur Zahnpflege benutzt. Das Zähne putzen mit dem aufgekauten faserigen Ende bedarf allerdings etwas an Übung. Zahnpasta-Alternativen zu finden ist da schon einfacher. So gibt es Tabletten oder Sticks, die ganz ohne Kunststofftube auskommen. Selbst Zahnseide gibt es mittlerweile aus Naturmaterialien: Mit Bienenwachs beschichtete Seidenfäden.

Rolldeo statt Sprühflasche
Sprühflaschen sind groß, haben aber kaum Inhalt. Deocremes bieten hier ein deutlich besseres InhaltVerpackungs-Verhältnis. Sie sind sehr ergiebig, und es gibt sie sogar in Glas- oder Aluminiumbehältern, die man theoretisch mit selbstgemachtem Deo wieder auffüllen kann. Auch feste Deodorants sind praktisch. Firmen wie Lamazuna bieten die Deo-Alternativen an, die etwas befeuchtet werden müssen, und dann wie ein gewöhnliches Rolldeo verwendet werden.

Shampoo- und Duschgelalternativen
Der Spender mit Flüssigseife auf dem Waschtisch kann ohne Probleme durch ein Stück feste Seife ausgetauscht werden. Aber auch Shampoo und Duschgel lassen sich durch feste Seifen ersetzen. Wasch- und Haarseifen gibt es mittlerweile in vielen Bioläden und online zu kaufen. Bio-Seifen reinigen ohne synthetische Tenside und Silikone. Vor allem Waschseifen sollten dabei gut rückfettend sein, um die Haut nicht auszutrocknen. Ein Klassiker ist die Alepposeife. Selbst Rasierschaum kann durch eine spezielle Rasierseife ersetzt werden. Eine Alternative zur Haarspülung ist eine sogenannte Saure Rinse. Dabei wird Apfelessig im Verhältnis 1 zu 10 mit Wasser vermischt und die Haare damit durchgespült. Nach dem kalten Ausspülen sind die Haare glänzend und gestärkt. Ganz ohne Kunststoff auszukommen ist zwar schwierig, aber wer Schritt für Schritt reduziert, kommt dem Zero-Waste-Bad ein Stück näher.
Quelle: Utopia

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