Aida-Jungfernfahrt wegen Mängel gestrichen

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Die Schiffstaufe am Samstag im Hafen von Palma war noch ein voller Erfolg – Schon einen Tag später, am vergangenen Sonntag, musste der Kapitän der neuen „Aida Mira“ seinen Gästen mitteilen, dass die geplante Jungfernfahrt ausfällt. Grund seien Mängel in der Ausstattung des Schiffes. So gäbe es Probleme mit den Sanitäranlagen. Auch Klimaanlagen und Kartenschlösser funktionierten nicht so, wie es geplant war. So sei es nach Angaben der Reederei nicht möglich, den „gewohnt hohen Aida-Standard zu bieten“. Die Aida Mira ist das 14. Schiff der Aida-Flotte, allerdings kein Neubau. Sie fuhr vorher unter dem Namen „Costa neoRiviera“, wurde dann für die Aida in Genua umgebaut. Nach Angaben des Vizepräsidenten der Reederei, Hansjörg Kunze, sei es aufgrund eines Unwetters in Italien zu einer Verzögerung bei den Bauarbeiten gekommen. Die Gäste waren schon auf dem Kreuzfahrtschiff und warteten auf die Abfahrt, als die Meldung kam. Ursprünglich war geplant, dass die Aida Mira eine viertägige Fahrt nach Barcelona unternimmt, im Anschluss sollte sie nach Südafrika aufbrechen. Nun sollen bis Mittwoch die Mängel behoben werden, damit die Südafrika-Kreuzfahrt wie geplant stattfinden kann.  Die Gäste der Aida sollen nun die Wahl haben: Entweder bleiben sie auf dem Schiff im Hafen von Palma, oder sie fliegen nach Hause. Die Reise- und Flugkosten bekommen sie erstattet.

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