- Anzeige -

Im mediterranen Garten mit Mittelmeer-Flair darf eine Hauptakteurin nicht fehlen: Die Amphore. Mit ihrem romantischen Charme und ihrer antiken Optik, der immer ein Hauch von Nostalgie und Vergangenheit anhaftet, wirkt sie wie aus der Zeit gefallen. Effektvoll lässt sie sich sowohl mitten im Blumenbeet als Solist, als auch vor dem Hauseingang im Ensemble inszenieren.

Mittelmeer-Flair im Garten
In der Antike wurden Amphoren als Gefäße zum Transport von Lebensmitteln wie Oliven, Öl, Honig oder Wein genutzt. Sie hatten eine bauchige Form mit einem engen Hals und einem schlanken und spitzen Fuß und wurde liegend transportiert. Heute haben die Amphoren einen flacheren Fuß, damit sie auch aufgestellt werden können. Besonders schön und natürlich wirken sie dann, wenn sich nach einiger Zeit eine Patina auf ihrer Oberfläche gebildet hat. Die Terrakotta-Blumentöpfe werden in zahlreichen Größen hergestellt, Varianten von 5 Liter bis über 60 Liter Fassungsvermögen sind erhältlich. Die schönen Kübel haben aber auch mehrere Nachteile. Das Material ist nicht winterfest, außerdem nehmen Amphoren viel Platz ein, was vor allem in kleinen Gärten unpraktisch sein kann. Zudem sind sie relativ teuer im Vergleich zu Varianten aus Holz oder Kunststoff. Wer sich trotzdem für Terrakotta-Blumentöpfe entscheidet, sollte sich noch vor dem Kauf informieren, welche Pflanzen in Frage kommen, denn nicht jede kommt gleich gut mit dem bauchigen Gefäß und dem dünnen Hals zurecht.

Flachwurzler bevorzugt
Bei der Bepflanzung von Amphoren gibt es zwei beliebte Varianten: Die stehende und die liegende Amphore. Die stehende Amphore wird verwendet wie eine mit Erde gefüllte und dauerhaft bepflanzte Blumenvase, sie kann Indoor und Outdoor zum Einsatz kommen. Vor allem ihre Form stellt aber so manchen Hobby-Gärtner vor eine Herausforderung. Besonders bei tiefwurzelnden Pflanzen besteht das Risiko, dass große Wurzelbälle gebildet werden, die später nicht mehr durch den engen Hals passen. Das macht das Umtopfen, die Bekämpfung von Schädlingen und das Entfernen von Unkraut vergleichsweise aufwändig. Abhilfe schafft zum Beispiel ein Pflanzkübeleinsatz. Optional kann auf Stauden und Sträucher mit tiefen Wurzeln verzichtet und stattdessen mit Flachwurzlern wie Ziergräser, Kräuter und Bodendecker gearbeitet werden. Wichtig ist ein funktionierender Wasserabzug, denn Staunässe vertragen die meisten Pflanzen nicht gut. Auch der Standort spielt eine große Rolle. Da die Erde in Terrakotta-Töpfen grundsätzlich schnell austrocknet, weil Wasser über die Oberfläche verdunstet, bietet sich ein halbschattiger Standort an. Für eine stehende Amphore eignen sich zum Beispiel Zwergzypressen, Lavendel und Grünlilien.

Frostschutz ist Pflicht
Liegende Amphoren lassen sich gut gruppieren und zu einem reizvollen Arrangement herrichten. So können Sie zum Beispiel Gartenecken besser zur Geltung bringen oder einen Hingucker im Vorgarten schaffen. Mit einem großen Blumenkübel lassen sich außerdem unschöne Stellen im Außenbereich kaschieren. In den Steingarten passen beispielsweise Amphoren mit Sukkulenten oder Kakteen, die in Hitze und starke Sonne problemlos gedeihen. Selbst den Balkon kann man mit kompakteren Varianten der Kübel schmükken. Da das Material nicht als winterfest gilt, sollten in frostgefährdeten Lagen die Amphoren allerdings in den kalten Monaten in einer Garage oder im Gartenhaus aufbewahrt werden. Wer sich für größere Gefäße entscheidet, muss daher mit mehr Aufwand im Herbst und im Frühling rechnen.
Quelle: Deavita

- Anzeige -