Anzeige gegen Zahnarzt wegen fahrlässiger Tötung

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In Palma wurde jetzt Anzeige gegen einen Zahnarzt erstattet. Angehörige gehen mit einem Anwalt gegen den Mediziner vor, nachdem 2018 eine Patientin nach einer Zahnbehandlung verstorben war. Dem Mann wird fahrlässige Tötung vorgeworfen. 50 Tage nach dem Eingriff des Arztes erlitt die Patientin ein Organversagen. Ihr war ein Backenzahn gezogen worden. Die Reste des Zahns wurden allerdings nicht vollständig entfernt. Nach Aussagen der Anklage habe sich dieses Zahnfragment entzündet, die Patientin litt unter starken Schmerzen. Dem Arzt wird vorgeworfen, keine Vorkehrungen gegen die Infektion getroffen zu haben. Auf die Frage, warum das Zahnfragment im Kiefer verblieb, gab der Zahnarzt zu, dass dies aus „Unerfahrenheit oder Ungeschicklichkeit“ passiert sei. Später reiste die Frau nach Fuentes de Ayodar (Castellón), um ihre Mutter zu besuchen, spürte bald allerdings Schmerzen und suchte eine Klinik auf. Ein paar Tage später ging sie mit geschwollenem Gesicht in die Notaufnahme und starb kurze Zeit später an multiplem Organversagen.

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