Trump knickt ein, wird Automobilhersteller nicht zu Zöllen auffordern.

Die vorgeschlagenen Zölle des US-Präsidenten Donald Trump auf die Automobilindustrie könnten möglicherweise nicht am 2. April in Kraft treten. Ein neuer Bericht legt nahe, dass die Regierung einen gezielteren Ansatz zur Umsetzung von Trumps wirtschaftlicher Vision verfolgen könnte, der sich auf reziproke Zölle gegenüber bestimmten Ländern konzentriert, anstatt sektorielle Zölle, die auf bestimmte Branchen anwendbar sind.

Trump schlug erstmals eine 25-prozentige Einfuhrzoll auf Autoimporte aus Kanada und Mexiko Stunden nach seiner Amtseinführung vor. Er verschob sie Anfang Februar um 30 Tage. Der Zoll trat am 4. März in Kraft, aber Trump setzte sie einen Tag später erneut aus und legte den 2. April als neues Datum fest, während er einen 25-prozentigen Zoll auf alle Autoimporte für denselben Tag ankündigte.

Die Wall Street Journal berichtet jedoch, dass die Regierung möglicherweise am 2. April keine Zölle bekannt geben wird, die bestimmte Industriezweige zum Ziel haben, wie zuvor vorgeschlagen. Laut dem Bericht ist das Schicksal der Zölle auf kanadische und mexikanische Autoimporte ungewiss. Sie könnten verschoben, abgemildert oder ganz aufgegeben werden, um reziproke Zölle einzuführen, die immer noch einige Waren aus den engsten Handelspartnern der USA umfassen könnten.

Die Drohung mit Zöllen hat Unsicherheit in der Automobilindustrie geschaffen. Automobilhersteller erwägen eine Reihe von Optionen, um die mögliche neue Steuer zu mildern, die die Preise erhöhen und die Beschäftigten schädigen könnte. Audi erwägt, einige der Kosten auf die Verbraucher abzuwälzen, während Hyundai sich nicht so sehr um die möglichen Auswirkungen sorgt.

Was Trump wahrscheinlich am 2. April bekannt geben wird, sind reziproke Zölle, aber die letzten Monate zeigen, dass die Regierung bereit ist, ihre Meinung jederzeit zu ändern, und nichts ist sicher.

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