Blaulicht am PC

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Ein großer Prozentsatz der Menschen sitzt/arbeitet ständig vor Bildschirmen oder Smartphones. Diese strahlen das sogenannte HEV-Licht – High Energy Visible Light – ab. Dies kann durchaus gefährlich sein. Sylvia Glückert Fröhler, SPA-Expertin und Besitzerin der Firma WellConsult, die sich mit Trends in der SPA- und Wellnessbranche beschäftigt, meint dazu: “Dabei handelt es sich nicht um die bereits gut erforschte UVStrahlung, sondern um das blau bis lila schimmernde, hochenergetische ´sichtbare` Licht, das von den erwähnten Geräten abgestrahlt wird.
Dieses spezielle Licht kann Hyperpigmentierung, Verhärtung der kollagenen Fasern und somit eine beschleunigte Hautalterung hervorrufen. Diverse Kosmetikunternehmen forschen gerade an entsprechenden Hautschutzcremes und auch Handytreatments, die vor oxidativem Stress schützen und tiefere Hautschichten schützen sollen.”

Was ist HEV-Licht?
Es liegt im Lichtspektrum direkt neben der bekannten UV-Strahlung und leuchtet blau bis lila. Es macht etwa 50 % des Sonnenlichts aus und ist – wie der Name
schon sagt – der Anteil, der vom Auge wahrgenommen werden kann. Der kurzwelligere Teil des Lichtspektrums hin zum blau-violetten Licht hat eine besonders energiereiche Strahlung. Untersuchungen deuten darauf hin, dass HEV-Licht freie Radikale in der Haut freisetzt und sie damit schädigt. Denn während UVB Strahlen vor allem die äußeren Schichten der Haut (die Epidermis) angreifen, dringt HEV-Licht (ähnlich wie UVA-Strahlung) tiefer in die unteren Schichten der Haut (Dermis) ein. Das heißt: Nicht nur UV-Strahlung, auch das energiereiche HEV-Licht, kann laut neuen Studien oxidativen Stress erzeugen und damit negativ auf Zellen einwirken. Konkret werden die Zellstrukturen und damit die Kollagen- und Elastinbildung, die der Haut ihr volles und jugendliches Aussehen geben, zerstört. Das nennt man Photoageing, also vorzeitige Hautalterung.

Hyperpigmentierung
HEV-Licht wird auch mit unebenmäßiger Hautpigmentierung (auch als Hyperpigmentierung bekannt) in Verbindung gebracht. Dazu gehören Altersflecken, Melasmen und Pigmentflecken nach einer entzündlichen Hauterkrankung, wie z. B. Akne. Diese entstehen durch eine Aktivierung der Melanozyten. Achten Sie bei Hautcremes auf Inhaltsstoffe wie Licochalcone A und Glycyrrhetinsäure. Beide Stoffe haben sich bewährt, um die Hautzellen in den tieferen epidermalen Schichten vor Schäden zu schützen, welche durch die von Sonnenstrahlung gebildeten freien Radikale entstehen können.

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