Bombendrohung beim Stierkampf in Inca

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Der für den Nationalfeiertag geplante Stierkampf in Inca musste am Samstag um eine halbe Stunde verschoben werden. Der Grund für die Verspätung war eine Bombendrohung und der Fund eines verdächtigen Rucksackes nahe des Haupteingangs der Arena. Die Corrida sollte eigentlich um 17 Uhr beginnen. Nach Sperrung der Straße und genauerer Untersuchung konnten Sprengstoffexperten verkünden, dass es sich um einen Fehlalarm handelte. Mit einer halben Stunde Verspätung fand die Corrida dann wie geplant statt, bei der unter anderem die mallorquinischen Toreros Valentín Luján, Gabriel Pericás und Luís Germán teilnahmen.

Gegen die Veranstaltung riefen Stierkampfgegner zum Protest auf. Organisiert von der Associació Animalista de les Iles Balears (ASAIB) hatten sich hunderte Tierschützer vor der Arena in Inca versammelt, um ihren Unmut kundzutun. Sie warfen den Veranstaltern vor, Teile des balearischen Tierschutzgesetzes zu missachten. Während der Kundgebung kam es zu Spannungen zwischen Demonstranten und der Polizei. Die Wiedereinführung von Stierkämpfen auf Mallorca ist stark umstritten. Im August hatte unter Protesten in Palma nach einer mehrjährigen Pause der erste Kampf stattgefunden. Nach Aussage der Tierschützer seien noch in diesem Jahr weitere Kämpfe auf der Insel geplant.

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