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Die royale Präsenz verleiht dieser spanischen Traditionsregatta den Namen: Cup des Königs. In 38ter Auflage wird sie vom 27. Juli bis zum 3. August in der Bucht von Palma ausgetragen, unterstützt vom Finanzdienstleister MAPFRE. Schirmherr König Felipe VI. – selbst auf der ClubSwan50 Aifos 500 der spanischen Marine im Gefecht und im letzten Jahr sechster seiner Klasse – lässt sich die Krönung der Regattahelden am Ende der Segelwoche nicht nehmen. Apropos: Wundert sich jemand über die Namensgebung? Der sollte AIFOS einmal rückwärts lesen. Und die 500 steht für das Jubiläumsjahr der ersten Weltumseglung der Spanier Elcano und Magellan.
Etwa 150 Yachten der Race-Oberliga aus bis zu 30 Nationen werden in diversen Klassen (IRC, ORC 0 bis 4 und in einigen One-Designs) gegeneinander antreten und für über 17 Millionen Euro Umsatz auf der Insel sorgen. OlympiaSieger und Teams der bekanntesten Hochsee-Rennen Volvo Ocean Race und America’s Cup lieferten sich in den One-Design-Yachten bisheriger Events enge Kopf-an-Kopf-Rennen. Etliche Hightech-Rennboote gehören Mäzenen aus aller Welt und werden von Sponsoren bei der prestigeträchtigen Regatta unterstützt.
Nations Trophy Mediterranean League der Swan-Familie
Dabei ist der Mallorca-Event auch Teil der Nations Trophy Mediterranean League für die Swan-One-Designs (50, 45 und 42). Genauer gesagt handelt es sich um das vierte Rennen in 2019 nach Stationen in Monaco, Scarlino und St. Tropez. Die Regatta der ClubSwan50 verspricht einen besonderen Reiz. Denn in dieser Klasse wird neben dem spanischen König auch der mittler-weile 82-jährige norwegische König Harald V. (Worldchampion in den 80ern) antreten. Dabei bietet die Gruppe ohnehin hochgradige Regatta-performance (siehe dazu das Interview mit Titelverteidiger Hendrik Brandis).

GC32-Tour zeigt fliegenden Katamaran
Eine weitere Rennserie mit Wasserspielzeugen spektakulärer Art präsentiert sich auf der Copa: Die GC32-Tour hält hier eines ihrer fünf europäischen Rennen ab. Der fliegende Katamaran GC32 bietet Segeln auf Tragflächen (Hydrofoiling). Mit einem Topspeed von 40 Knoten fliegen diese Doppelrümpfer der Crème-de-la-Crème der Monohulls davon. Mit 10 Metern Rumpflänge handelt es sich beim GC32 um den handlicheren Verwandten des AC72, der im America’s Cup zwischen 2013 und 2017 für Furore sorgte. Mit dabei ist AmCup-Segler Ernesto Bertarelli mit seiner Alinghi in der GC32-Variante.

Ambitioniertes Amateursegeln im Kommen
Doch die Copa del Rey öffnet sich zunehmend dem ambitionierten Amateursport, kleineren Budgets und auch der Genderfrage. So wird in diesem Jahr neben den bisherigen Wertungsklassen der Women’s Cup eingeführt: Die drei- bis vierköpfigen Teams treten in der One-Design Viper 640 gegeneinander an. Mit seinen knapp 6,5 Metern Länge ist der sportliche Flitzer der kleinste Teilnehmer im Feld der bis zu 25 Meter langen Rennrümpfe. Der ausrichtende Real Club Náutico de Palma (RCNP) stellt eine eigene Crew um Skipperin María Bover, eine der besten Seglerinnen des Clubs und international erfolgreich in der 420er Jugendjolle. Weitere Lokalmatadoren aus Palma und S’Arenal werden ihr Heimspiel auf der J80 (One-Design) bestreiten.
Außerdem: Regatta-Narren aufgepasst! Über Trainings-Workshops ist es möglich, sich als Crew-Mitglied einer teilnehmenden Yacht zu qualifizieren (z. B. bei der Yachtakademie oder BMW Yachtsports). Ob ein Ticket an Bord ergattert als Zuschauer an Land geblieben: Abends erwartet Sie FestivalAtmosphäre. In der Bar- und Restaurant-Meile rund um den Sa Faixina Park (angrenzend zum Club Náutico) ist das Copa del Rey-Dorf aufgebaut. Hier spielt die Musik.
Weitere Infos: www.regatacopadelrey.com

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