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Die 16. Ausgabe des Festival Música Mallorca bringt eine entscheidende Neuerung: Erstmalig werden die Festivalkonzerte nicht nur im Rahmen eines Monats stattfinden, sondern es gibt eine Herbst- sowie eine Frühlingsausgabe  letztere leider nur mit drei Konzerten in den Monaten Februar bis April. Mehr konnte organisatorisch nicht geleistet werden. Dazu in der Februarausgabe 2019 mehr. In diesem Herbst sind es jedoch fünf Konzerte vom 5. Oktober bis 3. November.

Festivalgründer Wolf D. Brümmel, der die Konzertreihe einst mit Toyo Masanori Tanaka aus der Taufe gehoben und geführt hat – Tanaka starb im Sommer 2015  hat mit dem Dirigienten José María Moreno aus Madrid und dem Geschäftsführer Benedikt Matthias Reimann neue gute Partner. Moreno ist es auch, der das Auftaktkonzert am 5. Oktober im Luxushotel Valparaiso in Palma dirigieren wird. Gegeben wird Zarzuela-Musik, dies ist eine spanische Operette. Ein großer Opernabend folgt am 13. Oktober im Auditorium. Weitere Konzerte siehe Kasten.

Wie immer ist es eine gelungene Mischung aus lokalen Musikern, spanischen Künstlern und auch Interpreten aus Europa, speziell aus Deutschland wie beispielsweise Theresa Dax, eine Nachwuchssängerin an der Mailänder Scala oder die Blechbläsergruppe OperaBrass, bestehend aus Mitgliedern des Orchesters der Bayerischen Staatsoper. Alle Konzerte beginnen jeweils um 20 Uhr.

Interview mit dem Festivalleiter Wolf. D. Brümmel

EL AVISO: Welches Erlebnis in all den Jahren hat Sie besonders beeindruckt?

WOLF D. BRÜMMEL: In 16 Jahren kommt so einiges zusammen, aber 2016 war die Auszeichnung des damaligen Außenministers Frank Walter Steinmeier (und heutige Bundespräsident) ein herausragendes Ereignis. Er hat uns ausgezeichnet, weil wir mit unserem Festival einen Beitrag leisten zur Völkerverständigung und Kultur zwischen Deutschland und Spanien, speziell Mallorca.

EA: Wie sind Sie selbst zur Musik gekommen?
WB: Als 17-Jähriger war ich privat auf Grund meiner familiären Verbindung mit dem berühmten Schauspieler Victor de Kowa eingeladen bei Herbert von Karajan. Als der mich fragte, was ich denn werden wolle, sagte ich Dramaturg. Dies wollte ich nach dem Abitur in Berlin studieren. Karajan meinte, ich solle kein Theater-, sondern lieber ein Konzertdramaturg werden. Ehrlich gesagt, habe ich trotzdem die erste Zeit nach meinem Studium für verschiedene Theater gearbeitet. Aber als ich dann reifer wurde, trat die Musik verstärkt in mein Leben und habe Karajans Rat befolgt: ich wechselte zur Musik.

EA: Gibt es einen Komponisten oder eine Musikrichtung, die Sie bevorzugen?
WB: Aktuell haben wir wieder die spanische Operette Zazuela und spanische Barockmusik im Programm, aber wenn ich ehrlich bin, dann schlägt mein Herz vor allem für italienische Opern von Rossini bis Verdi.

EA: Auf was sind Sie besonders stolz?
WB: Das wir in all den Jahren durchgehalten haben trotz der Krise, wo Menschen leider für Kultur weniger ausgeben. Aber unsere Konzerte tragen alle eine besondere Handschrift. Und dies hat das Publikum erkannt und ist uns treu geblieben.

EA: Was wollen Sie den Besuchern Ihres Festivals sagen?
WB: Haben Sie keine Schwellenangst, es geht um Musik, um wunderbare Musik. Wir machen kein Festival für Kulturkritiker, sondern fürs Publikum. Sie sind es, die wir begeistern wollen – und das ist uns in all den Jahren auch gelungen.

 

Termine:

Freitag, 5. Oktober:
Zarzuela y la música española im Hotel Valparaiso                                      Samstag, 13. Oktober:
Viva L‘Ópera, die Grand Gala de Ópera – das Fest der schönen Stimmen im Auditorium Palma                                                                                     Samstag 27.Oktober:
Musica Sacra mit den Weltstars der internationalen Kirchenmusik: OperaBrass in der Basílica der Kirche Sant Francesc

Sonntag, 28. Oktober:
Die große Nacht der Kammermusik mit Meister- werken der Belle Époque im Auditorium Palma

Samstag, 3. November:
La Petite Messe Solennelle von Gioachino Rossini in der Basílica der Kirche Sant Francesc

Weitere Infos zum Festival sowie Ticketvorverkauf:

www.musicamallorca.com

Festivalleiter Wolf. D. Brümmel

 

 

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