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Bei der im Januar in Paris abgehaltenen Messe Maison & Objet, eine der wichtigsten Messen der Branche, wurde der Designer Sebastian Herkner zum “Designer des Jahres 2019” gekürt. Traditionelles Handwerk und neue Technologien innovativ zu kombinieren – auf dieser Basis entwickelt der in Bad Mergentheim geborene Sebastian Herkner seine Arbeiten, wobei dies Möbel, Beleuchtung und Textilien, ja sogar ganze Räume und Installationen betrifft. Poetische Kompositionen, raffinierte Formen und filigrane Oberflächen prägen seine Entwürfe. Während seines Produktdesignstudiums an
der Hochschule für Gestaltung in Offenbach absolviert er ein Praktikum bei Stella McCartney in London. 2006 gründet Sebastian Herkner sein eigenes Studio in Offenbach, internationale Möbel- und Lifestylemarken zählen seitdem zu seinen Kunden. Für seine Entwürfe erhält er renommierte Designpreise. Zu seinen beruflichen Schwerpunkten gehören auch innenarchitektonische Projekte und die Tätigkeit als Lehrbeauftragter an der HfG Offenbach. Ein klares Bekenntnis zu Funktionalität und Nachhaltigkeit prägen den kreativen Prozess seiner Arbeit. Hier einige seiner neuesten Arbeiten.

Cabuya
Cabuya ist eine Teppichkollektion für die Firma Ames Sala, gemacht aus natürlichen Materialien in Kolumbien. Der Teppich ist wie eine Art Flickenteppich aus drei verschiedenen Web- oder Stricktechniken gefertigt. Das Design veranschaulicht die Fertigkeiten der Teppichkünstler. Handwerksmeisterschaft der Handwerker.

Teppich für Ames

Stellar Grape
Für die Firma Pulpo kreierte er Stellar Grape, eine neue Version der Stellar-Lampe. Es gibt sowohl horizontale wie vertikale Linien. Die Lampe ist inspiriert von einer Weintraube und es gibt sie in verschiedenen Farben.

Stellar grape für Pulpo

Ecrin
Bei dieser Kollektion namens Ecrin balanciert ein runder (Glas-)Stein auf einem Glas wie ein Deckel. Entworfen wurden drei Gläser/Behältnisse in verschiedenen Größen. Die farbigen “Deckel”, sind glatt wie Flusssteine oder
auch wie schillernde Seifenblasen. Im Gegensatz dazu ist das Glas ein stabiler und gerader Zylinder. Ecrin kreierte Herkner für die Firma Nude Glass, die sich auf Kristallglasobjekte aus bleifreiem Glas fokussieren.

Ecrin für Nude

Seku
Das Wort Seku bedeutet in der Wolof-Sprache die man in Westafrika spricht, Papagei. Die Seku-Stühle sind Cocktail-Sessel in hellen Farben. Die Sitzschale schwimmt auf einer Schleuderstruktur und ist wie ein Federkleid geflochten, ein zusätzliches Kissen unterstützt den Komfort für den Außenbereich. Diese Kreation wurde für die italienische Firma Moroso designt.

Grace
Beim Design für den Servierwagen/Beistelltisch Grace wurde Herkner inspiriert von den 50er-Jahren, daher auch der Name als Hommage an die Hollywood-Beauty Grace Kelly (und spätere monegassische Prinzessin). Mi
nimalistisch, zeitlos und zu jedem Einrichtungsstil passend gibt es Grace in Schwarz, dunkelblau oder Rosé aus Metall mit einem Glastop. Auch in diesem Entwurf zeigt sich die perfekte Verbindung von handwerklicher Tradition und Know-how mit hochmoderner Produktionstechnik der Firma Schönbuch.
Tub
Bei dem Konsoltisch (oder der Garderobe) aus der Linie TUB für die Firma Schönbuch geht es um ein spannendes Zusammenspiel von rechten Winkeln und rundgebogenen Flächen, um eine klare Designaussage und höchste Funktionalität – interpretiert in Holz und Metall. Den Tisch gibt es in zwei Ausführungen: bei dem Modell aus natur-geölter Eiche hat die Metallwanne eine granitfarbene Pulverbeschichtung, bei der Variante ganz in Schwarz ist das Eichenholz offenporig lackiert. Die Wanne bietet eine zusätzliche Ablagefläche für dekorative Bildbände oder andere Sammlerstücke.
Infos: www.sebastianherkner.com

Tub
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