Jeder Mann hat seinen Style. Ob locker-leger, sportlich-lässig, elegant, chic, sexy, wild – die Looks der Männer sind vielseitig und eine gute Möglichkeit sich selbst und ihre Persönlichkeit auszudrücken. Gespielt wird dabei oft mit einem Accessoire, dass jedem Mann mitgegeben wurde – dem Bart. Der kann so individuell gestylt werden, dass er immer einen aktuellen Look hat.

Vermutlich bekommt er auch deshalb besonders viel Aufmerksamkeit bei der Körperpflege eines Mannes. Vielleicht aber auch deshalb, weil dieses Metier gänzlich Männersache ist und die Herren der Schöpfung sich hier kreativ ausleben können. Ob Vollbart oder 3-Tage-Bart – Bartpflege braucht Zeit.

Nass- oder Trockenrasur
Für den „No-Beard-Look“, sprich kein Bart, hat der Man von Welt zwei Möglichkeiten: Die Nass- oder die Trockenrasur. Wenn es schnell gehen muss oder Männer ohne großen Zeitaufwand gut aussehen möchten, ist die Trockenrasur empfehlenswert. Wer gerne mehr Zeit investiert oder das Gefühl der Frische und Gründlichkeit morgens fürs Wachwerden braucht, der entscheidet sich für die Nassrasur. Vorbereiten kann man Haut und Haar entweder durch eine heiße Dusche oder durch spezielle Pre-Shave-Produkte. Anschließend Rasiercreme, -gel oder schaum auf dem Gesicht verteilen und ein paar Minuten einwirken lassen, damit das Barthaar aufweichen kann. Nun mit einem Nassrasierer oder einer Rasierklinge sanft über die Haut gleiten und das Haar schonend eng an der Haut abschneiden. Nach der Rasur den restlichen Schaum mit kaltem Wasser abwaschen. Abschließend sollte sowohl nach der Trocken- als auch nach der Nassrasur ein pflegendes und gut duftendes After-Shave-Produkt aufgetragen werden. Je nach Bedürfnis und Vorliebe gibt es Balsam, Fluid, Lotion oder Gel.

Der richtige Pinsel
Dabei spielt der Rasierpinsel eine wichtige Rolle: Es gibt hochwertige Silberspitz-Dachshaarpinsel, mit denen das Auftragen besonders wohltuend, weich und sanft gelingt. Mit Pinseln, die aus natürlichem Dachshaar bestehen, kann man auf der Haut eine leichte Massage spüren. Wer gerne eine etwas intensivere Massage genießen möchte, greift zu einem Naturborsten-Pinsel. Wichtig bei Pinseln jeder Art: Nach der Rasur gut mit Wasser abspülen, ausschlagen und hängend in einem dafür vorgesehenen Ständer kopfüber trocknen lassen.

Drei-Tage-Bart
Wer auf den Drei-Tage-Bart setzt, sollte – so simpel wie es klingt – darauf achten, dass dieser auch ein Drei-Tage-Bart bleibt und ihn regelmäßig kürzen. Dies bedeutet, dass man ihn alle paar Tage kürzen sollte, damit nicht auf einmal einen Fünf- oder Sieben-Tage-Bart hat. Vor allem wenn der Bart nicht gleichmäßig wächst, ist regelmäßiges Stutzen wichtig. Dazu gibt es spezielle Bartscheren, mit denen man den Bart in Form halten und etwaige Unregelmäßigkeiten ausgleichen kann.

Der Vollbart
Für alle Vollbärtigen gibt es diverse Pflegeprodukte wie Bartshampoo, Bartconditioner oder Bartöl. Sie sorgen für weiches, glattes Haar und dezenten Glanz. Die Konturen müssen perfekt geschnitten sein, dabei sollte man vor allem auf den Hals und den Bereich um die Lippen achten. Beim Konturieren gilt es einige Punkte zu beachten. Am besten gelingt es mit Bartöl: Ein paar Tropfen Bartöl auf der gereinigten Haut in die entsprechenden Stellen einmassieren und etwa zwei Minuten einwirken lassen. Mit der Klinge die Konturen entlangfahren, um die aus der Reihe tanzenden Härchen zu entfernen. Gesicht mit lauwarmem Wasser abwaschen und After Shave auftragen

Bartstyling: Kämmen oder Bürsten
Barthaare sind robuster als die Haare auf dem Kopf und mitunter auch ganz schön widerspenstig. Um sie im Zaum zu halten und ein gepflegtes Erscheinungsbild zu wahren, greifen Sie deshalb je nach Haarlänge möglichst täglich zum Bartkamm oder -bürste. Bei „jüngeren“ Bärten ist eine Bartbürste das Mittel der Wahl. Sie bändigt leicht verknotetes Haar. Mit jedem Strich wird gleichzeitig die Gesichtshaut angenehm massiert. Außerdem stimulieren die Borsten die Talgproduktion, das natürliche Bartfett sorgt für Geschmeidigkeit und Glanz. Ab dem 5. Monat sollte ein spezieller Bartkamm genutzt werden. Er ist etwas dicker und robuster als sein Pendant für die Kopfhaare und entwirrt selbst stärkere Verknotungen ohne Probleme. Zudem eignet er sich als praktisches Styling-Werkzeug.

Bartstyling mit Wachs
Mit Bartwachs (auch „Bartwichse“ genannt) können Sie zwirbeln und stylen. Perfekt, um beispielsweise am Schnäuzer Akzente zu setzen. Aber auch Vollbartträger können ihre Haarpracht damit in Form bringen. Schließlich sorgt das Wachs für maximalen Halt.
Quelle: u.a. Beautypress

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