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Wenn von PET die Rede ist, drängt sich das Bild von großen Mengen alter Plastikflaschen auf, die im Meer treiben und Fischen und Pflanzenwelt schaden. Das Einwegflaschen auch ihre guten Seiten haben können, zeigt die dänische Designerin Trine Andersen mit der Way-Kollektion ihrer Firma Ferm Living.


Vom Müll zum Textil
Das Kissen ist aus 55 Flaschen gemacht, der Läufer aus 148. Der Teppich besteht aus ganzen 292 Flaschen, die für gewöhnlich in den Müll gewandert wären. Nicht so bei der Way-Serie. Hier entstehen aus gebrauchten Plastikflaschen dank spezieller Technologie Textilien. Dafür wird aus den Flaschen in fünf Schritten ein Garn gesponnen. Zunächst werden sie gesammelt, zu Ballen gepresst und in Flocken geschreddert. Im Anschluss werden sie in der Kardiermaschine ausgerichtet, und schließlich entsteht aus ihnen das Garn, aus dem die weichen Teppiche, Läufer und Kissen gewebt werden. Mit der Farbkombination aus Weiß und Dunkelblau passen sie besonders gut zu maritimen Einrichtungen. Die Fransen sind teilweise asymmetrisch angeordnet, was den Designs einen modernen Look verleiht. Das Material macht die Textilien robust und witterungsbeständig. Auch weich sollten sie sein und stehen laut Hersteller Schurwolle in nichts nach. So können die ökologischen Kissen und Teppiche nicht nur Outdoor, sondern auch Indoor zum Einsatz kommen. Die Ferm Living-Chefin Trine Andersen dazu: „Bei Ferm Living sind wir jeden Tag bemüht, Dinge zu verbessern. Und selbst wenn die Serie „Way“ nur einen kleinen Beitrag leistet, stellt sie einen Schritt in eine bessere Richtung dar, wenn Müll zu schönen Gegenständen verarbeitet wird.“

Designs mit skandinavischem Flair
Im Jahr 2005 suchte die dänische Designerin Trine Andersen ungewöhnliche grafische Tapeten, um ihre Wohnung einzurichten. Als sie nichts fand, was ihren Vorstellungen entsprach, entwickelte sie kurzerhand ein eigenes Design und gründete Ferm Living. Seitdem hat sich das Repertoire der Firma mit Sitz in Kopenhagen von Tapeten auf eine Vielzahl von Möbeln und Einrichtungsgegenständen im skandinavischen Design erweitert: Wohntextilien, Dekorationsobjekte, Wandsticker, Interieur für die Küche, das Büro und das Kinderzimmer. Ihrer Meinung nach setzen sich nachhaltige Optionen auf Dauer auf dem Designmarkt gegen konventionelle Lösungen durch. Inspirieren lässt sich Trine Andersen nach eigenen Angaben von ihrer eigenen Einrichtung. Auch hier findet man klare Formen, pastellige und erdige Farben, oder wie bei der Way-Serie ein klassischer Hell-Dunkel-Kontrast – eben typisch skandinavisch.
Zu beziehen über: https://fermliving.de/

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