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Weite Leinenhosen, BustierOberteile und Schuhe mit Knoten, laut und schrill, leise und Ton-inTon, mal Arbeiter, mal Hippie, mal schräge Kombis, mal sanfte Töne und viel Natur – all diese Trends fi ndet man für Frühjahr und Sommer 2019

Weit und lässig: Leinenhosen Leinen oder LeinenMixstoff e sind luftig und bequem, gleichzeitig lässig, aber auch elegant. Kein Wunder, dass sie sich als unverzichtbare Basis-Stücke in nahezu jedem Kleiderschrank fi nden. Aktuell besonderrs angesagt sind Leinenhosen mit weit geschnittenen Beinen – lang oder verkürzt (Fachbegriff : Cropped Hosen oder Culotte Hosen) – sowie am Bund in Falten gelegt (nennt man PaperbagHosen) und mit Gürtel um so die Taille zu betonen. Auch als Kontrast zu den weiten Hosenbeinen. Der Hosenbund kann auch als Kontrapunkt besonders hoch angesetzt sein, was man High Rise Bund nennt. Wobei speziell die Culottes nicht jedem stehen und nicht von jedem geliebt werden. Sie erinnern zudem an die Hosenröcke aus den 90er Jahren. Doch nun ist das anders, Culottes sind stark im Kommen und aktueller Trend auf Grund ihrer unkomplizierten lässigen Looks. Sie sehen gleichermaßen gut aus zum Ankle Boot wie zur Sandalette, zu Sneakern wie zu High Heels. Sie lassen sich mit modischem Blazer wie mit Seidenbluse oder oversized Pulli kombinieren − sofern dieser vorne in den Bund gesteckt wird und Taille andeutet. Obendrein gibt es sie mittlerweile in beachtlicher Vielfalt: von extrem weit in A-Silhouette bis zu gerade mal leicht weiteren Formen, von feinen Nadelstreifen bis zu raumgreifenden Blumendessins, von (leichtem) Denim bis zu fließenden Qualitäten.


Eng und körperbetont: Bustier-Tops

Boilersuits, bequeme Sandalen mit Fußbett oder knielange Jeansshorts: die aktuelle Mode gibt sich betont lässig. Da sind ab und an feminine Akzente besonders interessant – wie man am Beispiel Bustier-Tops sieht. Sie passen zu lockeren Cargohosen ebenso wie zu Leggings, Marlene Hosen oder Röcken. Dazu trägt man von Sneaker bis zum spitzen High Heel jede Art von Schuhe. Der Trend basiert auf einem Blick in die Lingerie-Abteilung. Mit einer Corsage wird die Taille in Szene gesetzt, ein Bustier hingegen betont den Oberkörper, genauer gesagt die Brüste. Daher ist es klassischerweise ein eng anliegendes Oberteil. Die Ärmel dazu können lang, kurz oder nicht vorhanden sein. Es gibt sie in Lingerie-Spitze, was besonders gerne am Abend getragen wird, aber auch glitzernd mit Pailetten oder sehr bodenständig in Jeans- oder Leinenstoff , mit Blumenmuster, Schleifen oder in Rippenstrick.

Cool und lässig:
Gut verknotetes Schuhwerk Man entdeckt sie an Sandalen mit schmalen Fersenriemen zum Binden, an Plateau-Pumps und auch an Mules, eigentlich überall: Knoten, quasi die Schwestern der Schleifen. Wo Schleifen den Schuhen eher einen romantischen Kick verleihen, machen Knoten Schuhe etwas cooler und lässiger. Das reicht von filigranen Mini-Knötchen über verknoteten Lederbändern bis hin zu kunstvoll miteinander verknoteten Stoffpartien. Welche Variante auch immer man wählt: man liegt mit den raffinierten Knoten absolut im Trend!

Laute Stilbrüche und leise Töne: Street Style
Zum einen ist es Mode mit Spaß wie der üppige Einsatz von Stickereien, Applikationen, Badges, Patches und jeder Menge Farbe und Muster, auch Batik ist wieder ein großes Thema. Aber es geht auch subtiler mit Muster-Mix und neuen Farbkombinationen. Auch schräge Kombinationen sind angesagt: Ein sportives Logo-Shirt zum Rock mit partiellem Blumendruck, eine Jogg-Pants mit seitlichem Schriftzug zur Leo-Bluse. Der Reiz liegt in der Kombination von sportiven und femininen DekoAttributen. Ob ein farbiges Innenfutter, ein Schriftzug, Seitenstreifen, Tapings oder Paspeln: Es sind die Details, die den kleinen, aber feinen Unterschied machen. Deko light für alle, die es nicht ganz so plakativ, aber auch nicht zu pur haben möchten. Laut bleibt Aber es geht auch leiser, wobei die augenscheinlichste Beruhigung über das Thema Farbe erfolgt. Neben den frischen und starken Tönen, die nach wie vor das Modebild bestimmen, bauen sich parallel dazu sanfte Neutralfarben wie Weiß in verschiedenen Nuancen, Sand- und Nude-Töne sowie Cognac-, Caramel- und Nougatabstufungen auf. Diese können tonig oder mit Neon oder kräftigen Farben kombiniert werden können. Alles ist möglich.

Naturlook mit Hippie-Touch

Bast und Bambus, Leder und Leinen, Kork und Kordeln. Natur und Handwerk gehen zum Sommer eine frische Verbindung ein. Ein bisschen Ibiza, ein bisschen Riviera. Die neuen Accessoires bewegen sich zwischen Boho und Tradition. Eine ganz klare Angelegenheit für einen Sommer mit sehr viel Natur-Stil. Speziell aus Ibiza kommen klassische Körbe und Raffia-Bags. Kordeln und Fransen. Glattleder und Velours. Von Sand bis Cognac, manchmal auch kunterbunt. Ein bisschen Hippie-Feeling und viel Erdverbundenheit. Insel-Look pur. Voll auf die Natur und Naturtöne und mit weniger Glamour, Animalprint und Neonfarben setzt beispielsweise auch Zara, die ihre neue Kollektion sogar in der Wüste auf Sanddünen in Szene setzt. Da gibt es modern interpretierte Leinenkleidung und Ethno, Häkeleien und Geklöppeltes, Fransen und Troddeln, Makramé und Stickereien, Raffia und Bast. Die Attitüde: bäuerlich und gewollt ursprünglich, aber auch ein wenig lässiger Hippie-Schick ist zu sehen.

Workwear: Ausschauen wie Arbeiter

Cargo-Pants, Reflektor-Streifen und HandwerkerGürtel sind auf dem Vormarsch und so alltagstauglich wie nie! Ja, Workwear erlebt gerade einen Fashion-Moment – speziell als Kontrast zu sexy Silhouetten, romantischen Kleider und knappen Outfits. Workwear-Mode ist an die klassische Arbeiterkleidung angelehnt und beschreibt nicht immer ganze Outfits, sondern auch gerne mal Details wie Reflektorstreifen, Schuhe im Sicherheitslook oder Hosen und Jacken mit vielen aufgesetzten Taschen, in denen Handwerker normalerweise ihr Werkzeug verstauen. Auch eine klassische Jeans, Westernhemden, Gummistiefel oder C o w b o y h ü t e werden mit Workwear gelabelt. Schließlich wurden sie alle irgendwann Mal für den jeweiligen Arbeitsbereich erfunden und sind erst später zu Mode avanciert. Heute gehört zum Workwear-Stil nicht mehr nur Funktionskleidung, sondern auch schlichte Basics, die lediglich mit Logos typischer Arbeiterfirmen versehen sind. Mit verantwortlich dafür ist zum Beispiel das Schweizer Label Vetements, das immer wieder für Furore sorgt. Zuletzt mit den berühmten DHL-Prints, die an den Paketdienst erinnern. Oder das spanische Label Balenciaga, die die berühmte „Frakta“ Bag von Ikea kopiert haben und damit einen Ikea-Logo-Hype ausgelöst haben, der sich ganz schnell auf T-Shirts, Jacken und Handtaschen ausweitete.

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