Geschirr-Kollektion: Die Reise des Neptun

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Il viaggio di Nettuno“ – die Reise des Neptuns, so heißt die Kollektion aus Porzellan, die der britische Designer Luke Edward Hall in Zusammenarbeit mit der italienischen Traditionsmanufaktur Richard Ginori entworfen hat. Protagonist der Serie ist Neptun, der römische Gott der Meere. Auf seiner namensgebenden Reise begegnet er Wassertieren und mythischen Geschöpfen, aber auch Familienmitgliedern wie seiner Frau Salacia und seinem Sohn Arion, der auf einem Delfin reitet. Neben den großen Tellern und Platten umfasst die Kollektion auch Tassen, Kannen, Kerzenständer und eine Vase, deren Henkel zu Meerjungfrauen-Fischschwänzen geformt sind. Allen gemeinsam ist die Motivwahl, die inspiriert ist von der römisch-griechischen Sagenwelt, von Eindrücken aus einer vergangenen Zeit.

Luke Edward Hall
Im April 2019 startete Hall seine Zusammenarbeit mit Richard Ginori. Der junge Designer wird als vielversprechendes Talent gehandelt. Nach einem Studium des Modedesigns für Herrenmode am Central Saint Martins College of Art and Design in London arbeitete er zunächst zwei Jahre bei einem renommierten Architekten und Interior Designer. 2015 gründete er sein eigenes Studio – seitdem erweitert er seine Palette stetig. In den vergangenen drei Jahren hat er nicht nur seine eigenen Keramiken, Stoffe, Möbel und Accessoires hergestellt, sondern auch mit einer Vielzahl von Unternehmen und Institutionen zusammengearbeitet, darunter Burberry, Christie´s und die Royal Academy of Arts. Neben seiner Mitarbeit bei verschiedene Zeitschriften trat er im März 2019 als Kolumnist in der Financial Times auf und beantwortete Fragen der Leser zu Themen wie Ästhetik, Inneneinrichtung und stilvollem Leben.

Antike Sagenwelt
Besonders angetan hat es ihm laut eigener Aussage die antike Sagenwelt. Und das merkt man seiner Kollektion auch außerhalb des Titels an: Mit ihrer grünen Haut und den versteinerten Augen wirken seine Figuren wie alte Bronzestatuen. „Die Reise des Neptuns“ spielt mit Gegensätzen. Hier treffen traditionelle antike Muster und Motive auf Modernität, Handwerk auf Kreativität, ein junger Designer auf ein Traditionshaus. Seit 1735 gibt es die Porzellanmanufaktur Richard Ginori, damals noch unter dem Namen des Gründers Carlos Ginori, bevor sie bei einer Fusion 1896 mit der Societá Ceramica Richard ihren Namen änderte.
Das Unternehmen hat sich auf die Produktion von handgefertigtem Porzellan spezialisiert, verkaufte an Paläste, Villen, Kreuzfahrtschiffe und den Vatikan, und arbeitete bereits mit Künstlern wie Gio Ponti und Paola Navone zusammen.
Infos: www.richardginori1735.com

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