Chemische Produkte finden sich überall in unserer Umwelt und speziell rund ums und mi Haus als Inhaltsstoffe von Kunststoffen, Lacken und Farben, Baumaterialien und Baustoffen und in Reinigungs- und Lösemitteln. Denken Sie nur an Asbest, künstliche . Mineralfasern, Holzschutzmittel, Schwermetalle, Benzole und Styrole, PAK, Weichmacher, Phenole, Aldehyde, Siloxane, Carbonsäuren und immer mehr Mikroplastik – und Nano-Produkte. Ökologisches Bauen ist daher angesagt und immer mehr Menschen vertrauen auf gesunde Baustoffe und Naturfarben. Denn schließlich verbringt der mitteleuropäische Mensch bis zu 80% seiner Lebenszeit in geschlossenen Räumen – ob im Büro oder in den eigenen vier Wänden. In südlichen warmen Ländern ist dies naturgemäß weniger. Doch in den letzten Jahren gab es immer wieder Berichte über Wohngifte, Holzschutzmittelschäden, Formaldehyd oder dem Sick-Building-Syndrom. Chemische Stoffe in Farben, Lacken oder Holzverkleidungen, die sich im Körper anreichern, die man im Urin, im Blut, in der Muskulatur, in Knochen, im Fettgewebe und auch im Gehirn findet, können Allergien, Atemwegserkrankungen oder Infekte auslösen oder verstärken und auch Organe und das Nervensystem direkt angreifen.
Alternative Biofarben Die Nachfrage der Verbraucher nach sicheren Baumaterialien und vor allem Wandfarben ist hoch. Daher hat sich die Verarbeitung der Rohstoffe zu einem modernen gesund Produkt in den letzten Jahren stark verbessert. “Natur pur” war früher zwar gesund, aber optisch ließen beispielsweise die Farben zu wünschen übrig. Doch heute gibt es Farben, Lasuren und Lacke, die herkömmlichen Anstrichmitteln in nichts mehr nachstehen. Mittlerweile gibt es eine große Palette in hoher Qualität, langer Nutzungsdauer einfacher Verarbeitbarkeit.

Vorteile von Naturfarben
Moderne Anstriche sind auch ohne künstliche, grelle Farbpigmente möglich. Ein weiterer Vorteil von Naturfarben ist, dass sie sich – im Gegensatz zu vielen chlorchemisch hergestellten Farben – untereinander mischen lassen. Der große Unterschied zwischen Naturfarben und konventionellen Produkten sind die Lösemittelkonzepte. Naturfarben werden zudem immer mit einer Volldeklaration der Rohstoffe gekennzeichnet, wobei bei den Rohstoffen bewährte Naturstoffe verwendet werden wie beispielsweise Kalk, Lehm oder Bienenwachs.

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