Gewitter folgte auf Gewitter

In den vergangenen Tagen ist eine Sturmfront über Mallorca gezogen. Starker Regen, Wind und Sturmböen und Gewitter waren auf vielen Teilen der Insel die Folge. In der Nacht zu Mittwoch wurden nach Angaben des Wetterdienstes Aemet mehr als 8000 Blitze registriert. Da ein Gewitter dem anderen folgte, gab es zudem heftige und langanhaltende Regengüsse. In Sóller fielen 200 Liter in zwölf Stunden – so viel wie noch nie zuvor gemessen wurde. An vielen Stellen gab es Überschwemmungen, Sturzbäche traten über die Ufer, da sie die Regenmenge nicht halten konnten. Einige Straßen wurden überschwemmt und mussten gesperrt werden. Am stärksten betroffen war die Serra de Tramuntana. In den Bergen um Valdemossa bildeten sich Wasserfälle.  Ernsthaft verletzt wurde niemand, allerdings mussten insgesamt sieben Personen aus Wohnungen oder Fahrzeugen gerettet werden. In Santa Maria fiel in mehreren Ortsteilen morgens um 7 Uhr der Strom aus, Grund war der Brand in einer Trafostation. Auch Windböen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 91 Kilometern pro Stunde wurden bei Bunyola gemessen. Noch bis einschließlich Donnerstag gilt die Wetterwarnstufe Gelb, nicht zuletzt wegen der hohen Wellen. Am Wochenende soll sich das schlechte Wetter legen und einigen sonnigen Tagen mit steigender Temperatur weichen.

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