Spanien führt eine Art Grundeinkommen ein

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Rund 850.000 spanische Haushalte haben voraussichtlich Anspruch auf eine Art Grundeinkommen, das in der Corona-Krise von der Regierung eingeführt wird. Die Bezugsberechtigen der nationalen Sozialhilfe entsprechen etwa 2,3 Millionen der etwa 50 Millionen Einwohner des Landes, davon sind 16 Prozent alleinerziehend. Viele von ihnen sind auf Mallorca und in ganz Spanien mit ihren Familien in der Corona-Krise in soziale Not geraten und derzeit auf die Essensausgaben der Tafeln angewiesen. Je nach Größe des jeweiligen Haushaltes werden künftig monatlich zwischen 460 und 1.015 Euro ausgezahlt. Voraussetzung für die Beantragung ist ein Alter zwischen 23 und 65 Jahren. Die Einkommen- und Vermögensverhältnisse der Antragssteller werden genauestens geprüft. Die Kosten aus dem Staatshaushalt werden auf bis zu drei Milliarden Euro jährlich geschätzt.

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