Es gibt eine Menge von nützlichen Hausmitteln, die sowohl bei einer Grippe, als auch bei der Erkältung eingesetzt werden können, um die Symptome und den Krankheitsverlauf zu verbessern. Viele sind in jedem Haushalt vorhanden, die Vorbereitungen sind einfach und schnell erledigt.

Honig und Salbei als Entzündungshemmer

In Milch oder Tee gelöst gilt Honig als altes Hausmittel gegen Erkältungen, Husten und Halsschmerzen. Honig enthält natürliche entzündungshemmende Substanzen, welche z.B. Halsschmerzen lindern können und die Heilung unterstützen. Als besonders wirksam gilt der Manuka-Honig, welcher ein besonders hohes Maß an Entzündungshemmern beinhaltet.

Auch Salbei hat eine entzündungshemmende Wirkung. Zudem enthält Salbei viele wichtige Vitamine. Er kann als Tee eingenommen, aber auch als frisches Gewürz verwendet werden. Auch das Kauen von Salbeiblättern ist möglich. Durch den hohen Anteil an ätherischen Ölen eignet sich Salbei zudem ausgezeichnet zum Inhalieren, um die Atemwege zu befreien und ihre Heilung zu unterstützen.

Heiße Bäder für das Immunsystem

Wer erkältet ist, kann seinem Körper mit einem heißen Bad viel Gutes tun. Das warme Wasser sorgt für Entspannung und hilft, zur Ruhe zu kommen. Badezusätze können helfen, die Atemwege und Bronchien zu befreien und schneller gesund zu werden. Auch wird auf diese Weise auch die Körpertemperatur angehoben. Das führt dazu, dass Abwehrprozesse angekurbelt werden, welche höhere Temperaturen benötigen, um besser zu funktionieren. So können z.B. Abwehrzellen bestmöglich ab Körpertemperaturen von über 38°C arbeiten. Aber Vorsicht: Wenn die Körpertemperatur bereits hoch ist, z.B. durch Fieber, sollte auf ein Bad verzichtet werden. Denn höhere Temperaturen reduzieren diesen Effekt wieder und können Gegenteiliges bewirken.

Flüssigkeit hält den Körper aktiv, Essen liefert Energie

Kranke, die unter dem Influenzavirus leiden, fühlen sich oft schwach und haben nur wenig Appetit. Dennoch ist es besonders wichtig, ausreichend Flüssigkeit und Nahrung zu sich zu nehmen. Denn der Körper benötigt ausreichend Energie, um die Krankheit zu bekämpfen und verliert oft durch Schwitzen und Fieber große Mengen an Flüssigkeit. Wer krank ist sollte deshalb darauf achten, genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Auch das Essen sollte nicht vernachlässigt werden. Durch die Appetitlosigkeit der Kranken ist das aber meist leichter gesagt als getan. Da Übelkeit und Erbrechen im Krankheitsverlauf immer wieder auftreten, fällt es schwer, ausreichend feste Nahrung zu sich zu nehmen. Eine Alternative können Brühe und Brei sein, da diese den Magen wenig belasten und eher beruhigen.

Gesundheit durch Schlaf

Um dem Körper ausreichend Ruhe und Energie zur Verfügung zu stellen ist Schlaf das beste Mittel. Zudem gilt: Wer während der Krankheit viel schläft, leidet weniger unter den Symptomen der Krankheit.

Ist ein Besuch beim Arzt notwendig?

Meist ist es bei einer Erkältung nicht notwendig, einen Arzt aufzusuchen. Oft reichen Hausmittel und die eigene Hausapotheke aus, um die Krankheit gut zu behandeln. Auch eine echte Grippe muss nicht zwingend durch einen Arzt behandelt werden. Bei einem gesunden Menschen kann das Immunsystem die Infektion selbst bekämpfen. Lediglich bei sehr hohem Fieber oder besonders starken und langanhaltenden Symptomen sollte der Hausarzt konsultiert werden.

„Verschleppte“ Gefahr

Tatsächlich kann die Einnahme von Medikamenten ein Risikofaktor werden. Nämlich dann, wenn die genutzten Medikamente lediglich die Symptome unterstützen, statt die Heilung zu fördern. Ist dies der Fall, nehmen Erkrankte häufig viel zu früh ihren normalen Arbeitsalltag wieder auf. Immerhin fühlen sie sich durch die Medikamente wieder gesund. Doch die Krankheit arbeitet immer noch im Körper und ist nicht richtig auskuriert.

In solch einer Situation besteht die Gefahr, dass eine Krankheit chronisch wird. Ärzte sprechen dann von einer „verschleppten“ Krankheit. Durch Krankheitserreger ausgelöste Entzündungen und andere Beschwerden lassen sich in diesem Zustand nur schwer bekämpfen und das Wohlbefinden wird langfristig geschädigt.

Quelle: www.ratschlag-gesundheit.de

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