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Voll war es nahezu überall am Samstag, 22. September – wie immer. Ein bisschen enttäuschend der Auftritt zweier eigent- lich fantastischer Künstler im renovierten Stadtpalast Can Balaguer (neben C&A). Lange Schlangen warteten vor dem Eingang, man war gespannt. Und dann: Innen dunkel mit einer lichtempfindlichen Leinwand, auf die mit einer Taschenlampe Aliens gemalt wurden, dazu etwas Gitarrengedudel. Dahinter standen renommierte Künstler wie Joan Miquel Oliver (Musik) und Albert Pinya (Kunst, u.a. verantwortlich für die tolle Terrassenmalereien im Restaurant Ca na Toneta in Caimari). Da lohnte sich das Schlangestehen nicht wirklich.

 

Bei Gerhardt Braun begeisterten die leichten, farbigen (weiß, rot, rosa) Amöben-Skulpturen von Aljoscha oder das orange “Tryptychon” von Rafa Macarrón. Wirklich auffallend auch die bearbeiteten Tierfotos von Tina Winkhaus in der Galeria K. Sie setzt aus mehreren Einzelfotos und unterschiedlichen Land- schaften ihre Bilder zusammen. Toll: die Flamingos und das Rhinozeros. In der Galerie Kewenig kontrastieren die modernen künstlichen Landschaften und Autobahnimpressionen von Hendrik Krawen mit dem Ausstellungsraum, eine alte Kapelle. Das Beste an der Nit de l ́Art: die “Ausstellung” der Menschen, die sich an diesem Abend in der Stadt tummeln. Junge, Alte, aufgebrezelt-elegant die einen, flippig-künstlerisch die ande- ren und normal die dritte Gruppe. Ein Hin, ein Her, Schlangen vor den Galerien und Museen, dazwischen versucht der Journalist von IB3 Passanten zu interviewen, die Kellner rotieren – halt eine typische Nit de l ́Art…

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