Immunsystem stärken

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Wenn wir unser Immunsystem nicht pflegen und aufbauen, kann unser Körper für Angriffe durch Bakterien, Viren, Parasiten und andere Krankheitserreger anfällig sein. Insofern ist ein starkes Immunsystem gerade in Zeiten von Covid 19 besonders wichtig!

Wie funktioniert das Immunsystem?
Im Allgemeinen ist es seine Aufgabe, den Körper vor den negativen Auswirkungen von Antigenen (Substanzen, die vom Körper als fremd wahrgenommen werden) zu schützen. Es ist wie eine militärische Verteidigung des Körpers, die ihn vor internen und externen Bedrohungen schützt. Das Immunsystem hat darüber hinaus zwei Verteidigungslinien. Die erste besteht aus weißen Blutkörperchen (Leukozyten), die sich in der Subkutis und den Schleimhäuten befinden und in direktem Kontakt mit der äußeren Umgebung stehen. Die zweite besteht aus T- und BLymphozyten, die im Blut und in den Tiefen der Gewebe und Organe wirken. Dies geschieht in den tiefen Ebenen der Abwehr. Die beiden Linien bilden die Grundlage für die zelluläre und humorale Immunität, wobei Knochenmark und Milz eine Schlüsselrolle bei der Bildung und dem Abbau von Blutzellen spielen.

Reaktion auf Infektionen
Hohes Fieber ist eine der Reaktionen des Immunsystems auf Infektionen. Das Fieber kann durch Abfallstoffe von Infektionserregern wie Bakterien oder Viren verursacht werden. Der Körper versucht damit, die Infektion zu bekämpfen, indem er die Temperatur auf ein Niveau erhöht, bei dem Krankheitserreger nicht die Voraussetzungen für ein gutes Wachstum haben. Es ist aus diesem Grund sinnvoll, Hausmittel und Medikamente gegen Fieber nur bei Werten über 40 Grad oder bei schweren Krankheiten nach Ermessen eines Spezialisten anzuwenden. In diesen extremen Fällen können Antipyretika wie Aspirin oder Paracetamol eingenommen werden, aber diese Medikamente senken die Temperatur künstlich und verzögern die Heilung des Körpers.

Was beeinträchtigt die Funktion der Immunität?
Der Verzehr von Lebensmitteln wie Fleisch, Fisch, Eier und Milchprodukte kann zum Beispiel laut Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation mit der Entwicklung einiger Krebsarten in Verbindung gebracht werden. Fisch ist cholesterinreich und enthält höchstwahrscheinlich Dioxine, Quecksilber und andere toxische Kontaminanten, die die Speicherung von Immunzellen hemmen und erschöpfen.
Eier können eine Vielzahl schädlicher Bakterien enthalten, die Toxine ausscheiden, ansteckend sein können und das Immunsystem verschlechtern. Darüber hinaus löst Eiweiß bei vielen Menschen eine Immunantwort aus und ist die Ursache einer allergischen Reaktion. Milchprodukte enthalten hohe Östrogen- und Progesteronspiegel, was das Risiko bei Frauen für Autoimmunerkrankungen erhöht. Darüber hinaus besteht ein hohes Risiko, dass selbst pasteurisierte Milch mit einem Paratuberkulose-Bakterium infiziert ist, das zu Typ-1-Diabetes führen kann.

Lebensweise und Ernährung
Viele Studien haben gezeigt, dass die Ernährung mit einer hohen Aufnahme von Fetten und Kalorien zu einer entzündlichen Immunantwort sowie zu einer bakteriellen Infektion führen könnte. Langfristig können die Folgen davon Diabetes und Arteriosklerose sein. Alkohol hat direkten Kontakt mit dem Magen-Darm-Trakt, der die guten Bakterien zerstört und sein Mikrobiom verändert. Dies beeinflusst die Reifung der Funktion des Immunsystems und stört die Kommunikation zwischen Mikroorganismen und dem intestinalen Immunsystem. Desweiteren erhöht Nikotin den Cortisolspiegel und hemmt gleichzeitig die Bildung von B-ZellAntikörpern und die Reaktion von TImmunzellen auf Antigene.
Es wird empfohlen, seinen Speiseplan auf pflanzliche Basis zu fokussieren, also auf Obst, Gemüse, Getreide, Hülsenfrüchten, Samen, Nüssen, Ingwer, Oliven und Avocados. Diese Lebensmittel stimulieren die Funktion des Immunsystems, da sie reich an Antioxidantien, Vitaminen und Mineralstoffen wie Vitamin C, E, B9, Beta-Carotin, Zink, Kupfer, Selen, Magnesium, Kalium, Kalzium, Eisen und vielem mehr sind. Pflanzliche Lebensmittel enthalten auch viele Ballaststoffe und Phytonährstoffe, insbesondere Polyphenole, die gute Bakterien im Darm fördern und so das Risiko von Entzündungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen verringern. Ballaststoffe erhöhen außerdem auch die Konzentration kurzkettiger Fettsäuren, die mit einer verbesserten Immunität und Darmfunktion verbunden sind.

Weitere Faktoren
Eine übermäßige Verabreichung von Antibiotika, Kortikosteroiden und TNF-Medikamenten (Immunantwort-Suppressiva) schwächt das Immunsystem. Dies könnte dann zu einer Voraussetzung für die Entwicklung einer Vielzahl von Pilzinfektionen führen. Sie stören die Darmschleimhaut, belasten die Leber und bringen die natürliche Umgebung des gesamten Verdauungssystems aus dem Gleichgewicht, wodurch die Immunität beeinträchtigt wird. Synthetische Chemikalien wie Pestizide, Herbizide, Dioxine und Industrieabfälle aktivieren ebenfalls Rezeptoren, die Lymphozyten beeinflussen. Dies erzeugt eine Reihe von Effekten auf Theta- und Betazellen gegen die Antigene und führt zur Unterdrückung und Umgestaltung der Immunantwort.
Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass der Aufbau eines starken Immunsystems einhergeht mit gesunder Ernährung, ausreichender Flüssigkeitszufuhr, regelmäßiger Bewegung, Schlaf, Hygiene und Meditation. Zudem schaffen saubere Luft und Sonne die optimale Umgebung.

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