In eigener Sache: EL AVISO bald auch außerirdisch

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Sensationeller könnte die Nachricht nicht sein, die uns in den letzten Tagen aus dem fernen Amerika erreicht hat: Elon Musk, der Technik- und Weltraumvisionär aus den USA, dem wir Projekte wie SpaceX und den Tesla zu verdanken haben, hat wohl seinen Faible für das Deutsche entdeckt. Erst vor ein paar Wochen gab das Multitalent bekannt, schon im nächsten Jahr mit dem Bau einer gewaltigen Batterie-Firma in Brandenburg beginnen zu wollen. Nun kontaktierte der die EL AVISO – um sie schon in drei Jahren in den Weltraum zu bringen. Was zunächst unglaublich und extrem unwahrscheinlich klingt, dahinter steckt die ausgeklügelte Vision Musks: Langfristig sei das Ziel, eine funktionierende internationale Stadt mit Vertretern aus allen irdischen Kultur- und Lebensbereichen auf dem Mars zu errichten, so Musk, eine Art „Vertretung der Menschheit im All“, eine „Welt im Kleinen“ solle entstehen. Dafür müsse zunächst die Infrastruktur erprobt werden, die es braucht, um ein funktionierendes System zu errichten. Das solle mit Vertretern der Wirtschaft, des Handwerks, der Kunst und des Allgemeinwesens geschehen, die aus allen Ländern per Zufallsverfahren rekrutiert werden. Schon im nächsten Jahr sollen die Testläufe losgehen. Zunächst in einer Probestation auf der Erde in der Wüste um Utah, um das Team auf den Einsatz im All vorzubereiten. Ab Ende 2023 soll eine Basis auf dem Mond errichtet und besiedelt werden, so der SpaceX-CEO, der für seine unkonventionellen Pläne bekannt ist. Ob und wann eine Mars-Basis folgt, hängt von den Ergebnissen der Alpha-Testphase ab. „Aber wir sind zuversichtlich“, betont Musk immer wieder, wenn er auf seine Weltraum-Pläne angesprochen wird. Die Mitarbeiter der EL AVISO werden sich im kommenden Jahr ausgiebigen Gesundheitschecks im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln unterziehen lassen, bei denen entschieden werden soll, wer sich am besten für den außerirdischen Einsatz eignet. Und wenn alles gut läuft, berichten wir bald nicht nur von der schönsten Insel der Welt, sondern zusätzlich von einem fremden Planeten.

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