Kaum noch Haie und Rochen vor Mallorca

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Im Meer vor Mallorca gibt es zurzeit noch etwa 20 Hai- und 35 Rochen-Unterarten. Vor Beginn des industriellen Fischfangs Mitte des 20. Jahrhunderts konnten die großen Fische häufig vor der Küste beobachtet werden, hier und da landeten sie sogar auf den Tellern und gaben Orten wie „Cala Ratjada“ ihren Namen. Meeresschützer haben am Donnerstag in Palma bei einem Symposium auf den drastischen Rückgang der Knorpelfische hingewiesen. Demnach habe ihre Zahl seit Beginn des industriellen Fischfangs vor Mallorcas Küste um 90 Prozent abgenommen. Vor allem zwischen den 40er und den 70er-Jahren wurden nach Angaben der Experten fast die gesamten Bestände ausgerottet. Große heimische Haiarten seien so stark befischt worden, dass sie ausgestorben seien. Andere wurden stark dezimiert. Heute sind nur noch selten Rochen und Haie zu sehen. Manchmal verirren sie sich an die Badestrände, wo vor allem die Haie unter den Badegästen für Aufregung sorgen.

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