„Kelly Union“ der Zimmermädchen fordert Raum-Höchstzahl

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Am vergangenen Samstag hat sich der Verband spanischer Zimmermädchen zu einem nationalen Kongress auf Mallorca getroffen. Im Teatre Xesc Forteza wurde darüber beraten, wie die Arbeitsbedingungen der Zimmermädchen in Spanien verbessert werden können.  Die Branchenvertreterinnen der Kelly Union forderten, eine konkrete Grenze für die täglich zu reinigendem Zimmer festzulegen. Damit solle vor allem die Gesundheit der „Kellys“, wie die Zimmermädchen sich nennen, besser geschützt werden. Gefordert wird eine gesetzliche Vorschrift. Die Obergrenze der täglichen Zimmer solle in Abhängigkeit von Art und Größe berechnet werden.  Auch Alter und Gesundheitszustand der Zimmermädchen sollen dabei beachtet werden. Zimmermädchen leiden oft unter chronischen Schmerzen. Vor allem Rückenschmerzen sind sehr verbreitet, werden allerdings bislang nicht als Berufskrankheit anerkannt. Neben den geforderten geringeren Arbeitsbelastungen spricht sich die Versammlung für einen besseren Schutz vor sexueller Belästigung aus. Viele Zimmermädchen berichten von konkreten Erfahrungen, die sie mit Belästigung am Arbeitsplatz gemacht haben.

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