Leise fällt das Haar… aus

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Problem Haarausfall: Auch Frauen sind betroffen

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Jeder Mensch verliert täglich zwischen 70 und 100 Haare. Dabei bleibt die Haarwurzel normalerweise erhalten und neues Haar kann wachsen. So der normale Kreislauf. Ist es mehr, dann spricht man von Haarausfall, wobei es dabei unterschiedliche Varianten gibt. Bei Männern ist es offenbar, dass der ein oder andere im Laufe seines Lebens die Haarpracht verliert – von den Geheimratsecken bis hin zur Glatze. Weniger bekannt ist, dass auch Frauen unter Haarausfall leiden. Hier kommt es zwar selten zum Totalverlust, aber die Haare werden signifikant lichter. Erst im letzten Jahr ging die bekannte Schauspielerin Marion Mitterhammer an die Öffentlichkeit und erzählte, dass sie seit ihrem 16. Lebensjahr an Alopecia areata leidet

Anlagebedingter Haarausfall
Die androgenetische Alopezie bezeichnet eine veranlagungsbedingte Überempfindlichkeit der Haarfollikel gegenüber männlichen Sexualhormonen, genauer dem Steroidhormon Dihydrotestosteronm (DHT).
Dabei verkleinert dieses die Haarfollikel, die daraufhin nur noch eingeschränkt produzieren, wodurch die Haare letztlich schneller ausfallen. Meist beginnt diese Erkrankung in Form der berühmten „Geheimratsecken“ oder „Stirnglatze“ zwischen dem 30. und 40. Lebensjahr. Während es bei Männern zu einer vollständigen Glatzenbildung kommen kann, wird das Haar der Frauen dagegen nur lichter. Je früher der Haarausfall erkannt wird, desto höher ist die Chance eines Behandlungserfolgs mit Medikamenten, die ihn stoppen können.

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Diffuser Haarausfall
Die diffuse Alopezie ist die von Haarverlust, von der mehr Frauen als Männer betroffen sind. Im Gegensatz zum anlagebedingten oder kreisrunden Haarausfall fallen die Haare hier nicht an einer bestimmten Stelle aus, sondern werden insgesamt lichter. Die Ursachen hierfür können vielfältig sein. So können beispielsweise Mangelerscheinungen, Stoffwechselstörungen, Stress oder die Einnahme bestimmter Medikamente der Auslöser für diffusen Haarausfall sein. Für diese Form des Haarverlusts gibt es mehrere Behandlungsmöglichkeiten, die individuell mit dem Arzt abgestimmt werden müssen. Sinnvoll ist eine Ernährungsweise, die sicherstellt, dass der Körper mit allen wichtigen Vitaminen, Spurenelementen und Mineralstoffen versorgt wird.

Kurioses
Auch wenn Haarausfall von den meisten als problematisch empfunden wird und je nach Intensität auch zu psychischen Störungen führen kann (Verlust des Selbstwertgefühls, Introversion, Depression), so tritt gerade bei Männern mittlerweile ein anderes Phänomen auf. Laut einer amerikanischen Studie ist die Glatze gesellschaftlich nicht nur anerkannt, sondern sie gilt (bei Männern) als Zeichen für Achtung und Macht. Männer wirken damit dominanter, kräftiger und sogar größer. Man verbindet damit Wettbewerbsstärke, Erfolg, aber auch Aggressivität. Und nicht zuletzt Männlichkeit. Glatzen gelten als sexy…
Quelle: u.a. Medicalpress

Kreisrunder Haarausfall
Auch die Alopecia areata kommt häufig vor. Es ist eine entzündliche Haarausfallerkrankung. Bei dieser Autoimmunerkrankung richten körpereigene Immunzellen, die sogenannten T-Lymphozyten, ihre Aktivität gegen die Zellen in den Haarwurzeln und greifen sie an. Charakteristisch sind dafür mehrere kreisrunde kahle Stellen im Haar. Da die Ursache nicht bekannt ist, gestaltet sich eine Therapie als äußerst schwierig. Eine Behandlung mit entzündungshemmenden Medikamenten kann helfen, die selbstzerstörerischen Aktivitäten des Körpers gegen die Haarfollikel zu unterbinden