Ist es für ein Picknick im Hochsommer fast zu heiß, so eignet sich der Spätsommer perfekt dafür. Also machen Sie doch mal ein nettes Picknick mit Ihrem Partner, der Familie oder Freunden. Im Folgenden geht es aber nicht ums Essen oder Trinken, sondern ums ebenso wichtige Drumherum.

Wie alles begann
Bereits in der Antike wurde ein gemeinsames Essen im Freien geplant oder während einer herrschaftlichen Jagd eingenommen. Die Griechen nannten es Eranos, die Römer Prandium. Im Mittelalter, als die Gästehäuser noch weit voneinander entfernt waren, mussten Reisende notgedrungen unterwegs und außerhalb von Häusern etwas Mitgebrachtes verzehren. Und vor allem in Frankreich und England war unter Adligen in eine Mahlzeit auf der grünen Wiese im Sommer ein richtiges Vergnügen, was ja auch zahlreiche Gemälde belegen und auch von Giovanni Boccaccio in seinem Buch Decamerone beschrieben wurde. Königin Victoria beispielsweise speiste häufiger im Freien.

Der richtige Ort
Es gibt zahlreiche passende Locations, wo ein Picknick stattfinden kann. Dies ist zum Teil auch abhängig von den Teilnehmern. Je nachdem ob es um eine romantische Mahlzeit zu Zweit handelt, einen Familienausflug oder ein Treffen mit Freunden. Sind Kinder dabei sollte man den Ort so wählen, dass diese auch genügend (sicheren) Platz zum Spielen vorfinden. Man sollte aber den Standort genau planen und sich vorher informieren, ob die kleine Auszeit im ausgewählten Gebiet überhaupt zugelassen ist. Es ist auf jeden Fall keine gute Idee, dies in Naturschutzgebieten oder auf Privatgrundstücken zu veranstalten. Eine überdachte Alternative sollte man stets einplanen, und auch eine nahegelegene Toilette werden die Teilnehmer begrüßen.

Picknick Korb und mehr
Natürlich kann man alles in Tüten packen, aber zu einem perfekten Picknick gehört auch ein original Picknickkorb aus Weidengeflecht, der etwa im 19. Jahrhundert in England erfunden wurd. Ersatzweise gibt es mittlerweile auch entsprechend ausgestattete Rucksäcke, in dem schon Teller, Tassen und Besteck integriert sind. Dabei haben sollte man ebenfalls Servietten, Salz- und Pfefferstreuer, Flaschenöffner, Feuchtigkeitstücher, Zahnstocher und – je nach Tageszeit – auch Kerzen sowie eine Taschenlampe. Nicht zu vergessen die Mülltüte, denn man sollte die Natur so hinterlassen, wie man sie vorgefunden hat. Hinzu kommt eine Kühltasche, denn man will ja seinen Sekt oder alles andere kühl trinken. Auch ein geeigneter Mückenschutz ist sinnvoll. Wenn man auf Komfort setzen will, ist es ratsam falt- und klappbare Möbel, wie Stühle und Hocker mitzunehmen. Kissen und vielleicht eine zusätzliche Decke ist auf einen Ausflug immer gut zur Hand zu haben.

Picknick Decke
Man kann sich natürlich einfach aufs Gras setzen, aber eine gescheite Picknickdecke, vielleicht auch samt Kissen für das Nickerchen danach, sind schon wichtig. Hinzu kommt ein großes Tuch, um Essen und Getränke darauf zu drapieren. Es gibt auch spezielle imprägnierte Picknick-Decken. Sie weisen die Feuchtigkeit ab und lassen sich außerdem leicht sauber machen. Wer es lieber komfortabler möchte, kann auch klappbare Möbel mitnehmen.

Nachhaltig picknicken
Auch wenn viele immer noch die Plasikvariante nutzen, sollte man zu umweltbewussten, teils mehrfach verwendbaren Alternativen bei Geschirr und Besteck greifen. Diese gibt es auch Holz, Bambus, Palmblatt oder Zuckerrohrfasern (Bagasse). Ein Anbieter aus Mallorca ist dafür die Firma Damians im Polígono Castelló (www.rdamians.net). Aber man kann diese Alternativen mittlerweile auch in vielen anderen Geschäften finden.

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