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… um im Hotel Creu de Tau in Capdpera abzusteigen oder im Restaurant Cova Negra zu speisen

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Capdepera, dieser hübsche, von der mittelalterlichen Burg “bewachte” Ort im Nordosten, bietet dem Besucher viel. Aber bis vor kurzem gab es dort kein richtiges Hotel. Das hat sich nun geändert – und zwar mit dem Creu de Tau Art & Spa. Es galt die Devise: Aus Drei mach Eins, denn aus dem ehemaligen Wohn- und Gebetsbereich der Nonnen des seit etlichen Jahren leerstehenden Klosters Ca ses Monges, aus der damaligen Klosterschule und aus einem alten Theater wurde in detailgenauer Arbeit, die möglichst viel von den Ursprungshäusern bewahrte und restaurierte, eine attraktive Luxusunterkunft, die sich zudem mit jeder Menge guter Kunst schmückt. Auch wer nicht im Hotel logiert, aber Sinn für wirklich gute Küche hat, sollte das Hotel aufsuchen, besser gesagt, das angeschlossene Restaurant Cova Negra samt ungewöhnlicher Bar. Beides wird eigenständig betrieben von Chefkoch Pablo Tamarit. Feinschmecker kennen ihn noch vom Can Simoneta in Canyamel, wo er 12 Jahre lang wirkte. Neben dem Restaurant ist er zuständig für alles, was im Hotel gegessen und getrunken wird: Angefangen beim Frühstück über Poolsnacks, Mittag- und Abendessen, Zimmerservice bis hin zum Nightcup.
Somit ist das Hotel quasi sein größter Kunde. Auf Grund eines eigenen Eingangs bleibt das Restaurant räumlich unabhängig. “Und es gibt eine Möglichkeit, Hotel und Restaurant zu trennen, so dass ich beispielsweise ganzjährig aufbleiben könnte, auch wenn das Hotel schließt.”

Selbständig, aber glücklich
Die Betreiber des Creu de Tau sind lange Jahre begeisterte Gäste im Can Simoneta gewesen und waren deshalb froh, dass sich Tamarit vorstellen konnte, die Gastronomie im Hotel in Eigenverantwortung zu übernehmen. Der gebürtige Valencianer konnte beim Küchendesign entscheidend mitgestalten, aber gezahlt haben den kompletten Ausbau die Betreiber. “Ich bin sozusagen Mieter eines von mir mitgestalteten Luxusrestaurants – das ist eine Chance für einen Koch wie es sie selten gibt.” Dennoch: “Ich hatte früher ein festes gutes Gehalt und relativ klare Arbeitszeiten. Jetzt arbeite ich viel mehr und verdiene weniger. Aber ich bin glücklich.” Er wäre auch sehr glücklich im Can Simoneta gewesen, aber nach 12 Jahren sei der Gedanke sich selbständig zu machen, nun mal die logische Konsequenz.
Schmausen mit Sonnenuntergang Seine Küche ist ein Mix aus all seinen Erfahrungen, Reisen und natürlich auch aus seiner Kindheit und Heimat. Daher gibt es natürlich auch – für einen Valencianer quasi ein Muss – perfekte Paellas, allerdings vorzugsweise mittags, abends hingegen nur als Ausnahme. Für ein Gourmet-Restaurant eher ungewöhnlich kann man sie auch als Take Away ins eigene Heim mitnehmen. “Wenn es doch viele wollen, wieso sollte ich dies ablehnen? Da breche ich mir keinen Zacken aus der Krone”, so der sympathische und bodenständig gebliebene Tamarit. Dabei zeigt er – speziell auf seiner Abendkarte – warum Feinschmecker ihn lieben. Da gibt es Ravioli gefüllt mit Krebsfleisch, dazu ein Wachtelei, knuspriges Schweineohr, Trüffel und Chilisauce oder delikate Kaninchenklöpse in Kokosnuss-Kardamom-Creme mit Puff reis, Ananas und Ingwer. Zudem ein Viererlei vom Hummer mit Consommé, Sashimi, Ceviche und Tempura, einen saftigen Wolfsbarsch, ergänzt mit Schinken, Wachtelei und Trüff el oder eine Milchlammkeule mit Dim Sums, gefüllt mit frito mallorquín. Geschmacklich wie optisch ist dies alles das reinste Vergnügen – nicht zu vergessen die gut ausgewählte Weinkarte und der sympathische Service. Das Cova Negra ist einen Trip in den Nordosten absolut wert, ob man innen unter Gewölbebögen oder auf der schönen Terrasse sitzt und dort zudem auch den Sonnenuntergang erleben kann. Nicht verpassen: Den Nightcup sollten Sie unbedingt in der Bar nehmen, die sich im alten Altar des Klosters befindet: ein Traum!
Cova Negra (im Hotel Creu de Tau), täglich geöff net 13 – 15.30 Uhr, 19 – 22.30 Uhr. C/. Dones de la Llata, 7, Capdepera. Tel.: 635 416 178 oder 971 818 651, www.covanegra.com

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