Die einen können ihren Beruf momentan nicht aus-üben wie beispielsweise Köche, die anderen müssen zur Arbeit fahren und die dritten erledigen dies von zuhause aus, Stichwort Homeoffice. Allen ist aber gemein, dass sie auf Grund der aktuellen Situation ihre “freie” Zeit zuhause verbringen müssen. Ideale Gelegenheit, endlich einmal aufzuräumen, unnötiges wegzuschmeißen und nachzudenken, was man verbessern oder verschönern könnte. Da die Einkaufsmöglichkeiten beschränkt sind, bleiben nur Ideen, bei denen man das Vorhandene nut-zen kann.

Schickerer Balkon
Man könnte beispielsweise den Balkon ein wenig aufpeppen. Diese sind neuerdings Zentren des sozialen Lebens und Kontakts und oft die einzige Möglichkeit sich aktuell im Freien aufzuhalten. Aufräumen ist die Basis, aber vielleicht findet sich noch ein Rest Farbe für einen lebendigen Anstrich, oder Tücher bringen Farbe ins Spiel. Gestalten Sie den Balkon einfach ein wenig gemütlicher – Sie verbringen wahrscheinlich demnächst viel Zeit dort!

Wohnen nach Feng Shui
Aber auch in der Wohnung gäbe es die Möglichkeit der Möbelumstellung, vielleicht nach Gedanken des Feng Shui. Feng Shui beschreibt die Beziehung zwi-schen Mensch und Natur und erklärt, wie das Lebens-umfeld positiv beeinflusst werden kann. Die Worte „Feng“ und „Shui“ kommen aus dem Chinesischen und heißen übersetzt „Wind“ und „Wasser“. Die treibende Kraft im Feng Shui ist das Chi – die unsichtbare Lebensenergie, die es gilt, in Schwung zu halten. Im Feng Shui als Einrichtungsstil geht es darum, das Chi ungehindert durch die Wohnräume strömen zu lassen. Wird nämlich der Fluss des Chi gefördert, steigt auch das persönliche Wohlbefinden. Räume, die nach Feng Shui gestaltet sind, sollen eine positive Atmo-sphäre ausstrahlen und ihren Bewohnern ein Gefühl von Schutz, Geborgenheit und Stärke geben.Wer sich zumindest ein wenig Basis-Feng Shui gönnen möchte, sollte für viel Licht sorgen und Möbel, die Türen “versperren”, umstellen. Im Rücken des Sitzenden gibt eine Wand Sicherheit, eine Tür verheißt das Gegenteil. Pflanzen und farbige Tücher bereichern durch positive Energie tote Ecken oder mildern spitze Kanten. Spiegel sollten nie gegenüber von Eingangstüren positioniert werden, weil sie das Chi damit reflektieren. Andernfalls sorgt ein Spiegel im Esszimmer, wo man gern mit der Familie und Gästen isst, stets für positive Effekte. Man sagt nicht umsonst, das Chi fließt: Dieser Wasservergleich gilt auch für geradlinige Formen beim Wohnen – hier beschleunigt die Lebensenergie wie Wasser auf einer Rutsche und schießt in den Raum. Nicht gut. Besser sind organische und geschwungene Formen, an ihnen fließt die Lebensenergie harmonisch entlang. Beispiel: Statt eines rechteckigen Couchtisches ist ein ovaler oder einer in Nierenform viel besser. Auch ein alter Blumenstrauß sieht nicht nur unschön aus, solch tote Pflanzen sind der Gegenspieler der Lebensenergie Chi. Also raus damit! Das gilt auch für anderes Lebloses – vom ausgestopften Tier bis zum gerahmten Schmetterling als Wandschmuck.

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