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Toni de la Mata, 1957 in Barcelona geboren und seit 1987 wohnhaft auf Mallorca. Wir trafen den Künstler in seinem „Espai Cultura Ciutadà Il·legal“ in Portol.

Er begann schon mit 7 Jahren zu zeichnen. Seine erste Erfahrung machte er im ersten Schuljahr. „Ich malte etwas und der Lehrer schaut mir über die Schulter, griff das Blatt hoch und zweifelte an, dass ich der Urheber des Kunstwerkes war. So brachte man mich in jede Klasse der Schule und ich musste auf jede Tafel ein Bild malen“. Seine Neugierde brachte ihn in die Firma seines Vaters, der mit Metallen arbeitete und in die gegen-überliegende Holzwerkstatt, wo er sich Reststücke von Holz und Metall besorgte, um daraus seine ersten Skulpturen zu machen. Schon im Alter von 14 Jahren erhielt er seine ersten Diplome für gewonnene Kunst-wettbewerbe. Heute gilt Toni de la Mata mit weit über 100 Ausstellungen und zahlreichen Ehrungen, als einer der beliebtesten Künstler der balearischen Inseln. In seiner Multidimensionalität als Künstler widmete er sich auch der Fotografie und erhielt den ersten Preis für Industriefotografie in Madrid, genauso wie den ersten Preis der Regatta Cutty Shark auf Mallorca. Er unterstützt bis heute mit seinen Werken diverse Charity-Projekte und hat u.a. mit Amnesty International, Elsa Club, AFAM (Alzheimer-Familienverband), ADELA (Multiple Sklerose), Vereinigung der vom Tsunami betroffenen Menschen, Nachbarn ohne Grenzen, SOS Mamas oder der 1.FC Köln-Stiftung zusammengearbeitet.

Arbeit mit Metall und Holz
Als Bildhauer hat er eine bewundernswerte Meisterschaft über das Metall erlangt, das er nach Belieben umwandelt. Seine Arbeiten sind akribische Puzzlespiele aus kleinen Metallstücken, die zu Skulpturen von unerwartetem und seltenem Realismus zusammenkommen.
Er setzt Eisen in Transparenz um. Mit dem Projekt „Fusions“ begab sich Toni de la Mata auf eine neue künstlerische Reise. In Zusammenarbeit mit dem außergewöhnlichen Künstler Rafael Cifre schaffte er aus recyceltem kalten Eisen und den weichen Wurzeln mallorquinischer wilder Oliven-bäume Skulpturen neuer Dimension und atemberaubender Schönheit.

Gründung Ciutadà Il-legal
Seine Werke wurden größer und zahlreicher und somit suchte er einen passenden Ort. Er mietete Ende 2014 in Portol eine alte Kachelfabrik an und es entstand die Idee dort das alternative Kunst- und Kulturzentrum Ciutadà Il-legal zu gründen, mit dem Anspruch anderen Formen des künstlerischen Ausdrucks einen kreativen Raum zu geben. Toni de la Mata und seine Frau Marga González haben einen Treffpunkt der Inspiration und des Austauschs geschaffen. Sie wollen motivieren, bereichern und Geist sowie Kreativität fördern, denn das ist ein Teil ihrer Lebensphilosophie. „Kunst gibt den Menschen eine besondere Sensibilität der Wahrnehmung und darin liegt der Schlüssel zum Zauber des Lebens, darin liegt Magie.“ Heute ist das Ciutadà Il-legal ein wichtiger Künstlertreffpunkt der Insel und neben der festen Ausstellung der Skulpturen von Toni de la Mata finden hier regelmäßig Konzerte, Theaterstücke, Lesungen, Poesie und Kunstevents statt.

Espai Cultura Ciutadà Il·legal C/Major 1, Pòrtol
ciutadailegal@gmail.com Tel.: 600 304 046 / 670 401 333
Text und Fotos Roman Hillmann

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