Was wirklich hinter diesen Begriffen steckt…

Wasser ist, wie bekannt, das wichtigste Medium für unser Leben. Gesundes Wasser für ein gesundes Leben. Viele Menschen assoziieren mit Quell- oder Brunnenwasser Gesundheit und Reinheit. Doch was bedeutet wirklich der Begriff Quellwasser? Kann man damit tatsächlich eine besonders gute Wasserqualität bezeichnen? Oder nehmen wir das Beispiel Brunnenwasser. Viele Finca-Eigner sind glücklich und zufrieden, einen Brunnen auf ihrem Grundstück zu besitzen und denken dabei nicht über die Qualität des Wassers nach.

Nicht jedes Wasser ist gesund…
Denn was sagen die Wörter “Brunnen” oder “Quelle” über die Wasserqualität? Erst einmal: Gar nichts! Sie bedeuten lediglich, dass das Wasser aus einem Brunnen oder einer Quelle kommt. Aus einem Brunnen muss es hochgepumpt werden, aus einer Quelle sprudelt es durch eigenen geodätischem Druck. Bei beiden Verfahren kommt es aus unterirdisch verlaufenden Wasseradern. Aufgefüllt werden diese wasserführenden Schichten von Regenwasser und auch von Meerwasser. Aber – und das macht man sich nicht wirklich klar – auch von Sickerwasser, worin beispielsweise Medikamenten-Rückstände enthalten sein können. Oder anderes…

Regen- und Brunnenwasser mit “Zusätzen”
In den Zisternen wiederum sammelt sich das Regenwasser, es kommt von Dachrinnen und Grundstücksflächen. Und auch hier ist möglicherweise viel Schmutz und Tierkot enthalten. Durch den ZisternenÜberlauf gelangen vielleicht sogar Ratten und anderes Ungeziefer hinein. Vielen Mallorquinern ist das egal. Für sie ist das gesundes Regenwasser und sie trinken es sogar. Wohl bekomms…
Regenwasser löst beim Versickern aus dem umliegenden Kalkgestein die Kalziumcarbonate, damit wird das Wasser hart – bis zur Sättigung. Je mehr diese Schichten ausgenutzt werden, desto leichter kann auch Meerwasser sowie andere Mineralien wie beispielsweise SO4 (schweflige Säure) eindringen. So kann aus Brunnen gefördertes Wasser salzhaltig sein – bis zu 21000 uS/ cm. Das entspricht dem halben Salzgehalt von reinem Meerwasser. Das bedeutet schlichtweg, dass man vor einer Bohrung keinerlei Garantie auf das möglicherweise gefundene Wasser hat. 10 Meter Entfernung können schon alles ändern.

Richtig dreckig!
Dabei haben wir noch nicht den “hausgemachten” Dreck erwähnt. Auf ca. 80 Prozent der Fincas lässt man das Fäkalwasser versickern, weil kein Anschluss an eine kommunale Kläranlage vorhanden ist, so dass sich das “dreckige” Wasser mit dem “reinen” Wasser mischt. Es gibt Beispiele, wo sogar im Wasser aus 70 Meter Brunnentiefe noch Fäkalspuren gefunden wurden.
Und selbst wenn man Leitungswasser von der Gemeinde bezieht, ist dies noch lange keine Gewähr für gutes Wasser, denn meist ist dieses Wasser überdosiert mit Chlor versetzt. Und Chlor ist noch korrosiver als das Salz im Wasser. Beides zusammen ergibt eine fast schon kriminelle Mischung. Selbst in Palma, wo angeblich besseres Wasser fließen soll, warnt das Rathaus mit Flugblättern vor dem Trinken des Wassers aus dem Wasserhahn…
Fazit
Aus diesem Wasser lässt sich mit keinem Wunderfilter Trinkwasser oder gar „quellreines Wasser“ gewinnen, wie es in manchen Werbungen angepriesen wird. Es gibt keine andere Lösung des Wasserproblems, als all diese unerwünschten Beimengungen zu entfernen. Daher kommt als einzige Möglichkeit eine UmkehrosmoseAnlage in Frage, die genau für diese Probleme entwickelt wurde.
Ihr Peter Wieland
Proyectos Aguas Buenas C/. de la Pleta d´en Manresa 4, Cala Santanyí
Tel. 971 654 161 oder 628 310 524 www.mallorcawasser.com



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