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In zusammengefaltetem Zustand kann man dieses Bett schon mal mit einem großen Pappkarton verwechseln.Und auch auf den zweiten Blick sieht es schon speziell aus, dieses Möbel. Erst, wenn es ausgezogen und mit einer Matratze belegt ist, erkennt man, um was es sich dabei handelt: Ein minimalistisches Schlafmöbel, ein Bett aus Pappe.

Zu 70 Prozent aus recyceltem Papier
Seit 2013 entwickelt das Unternehmen Room in a Box die Möbel aus Pappe. Das Bett war das erste Modell, inzwischen sind auch ein Hocker und ein Stehpult dazugekommen. Seit kurzem erweitern auch modular zusammenbaubare Regale das Repertoire. Allen Designs ist das Material gemeinsam, aus dem sie bestehen. Verwendet werden Wellpappe oder Wabenkarton, die mit einem veganen Klebstoff verleimt werden. Das verwendete Papier besteht zu 70 Prozent aus recycelten Papierfasern. Die verwendeten Frischfasern geben dem Material Stabilität.

Wabenstruktur sorgt für Luft
Das Bett 2.0 erinnert dabei an ein großes Schifferklavier aus Pappe, auf das man
eine Matratze legen kann. Es wird per Post verschickt, in der Verpackung ist es nicht länger als 1,50 m. In der Wohnung wird das Bett dann auf die passende Größe auseinandergezogen bzw. zusammengesteckt. Ein Lattenrost ist nicht nötig, da die Wabenstruktur für die Belüftung der Matratze sorgt. In den gängigen Maßen wird das Pappbett bereits montiert geliefert. Will man individuellere Maße, kann das Bett einfach modular erweitert werden. Damit ist es zum Beispiel auch möglich, große Familienbetten zu bauen. Das Bett 2.0 kostet zwischen 90 und 190 Euro und ist in verschiedenen Farben erhältlich.

Hält auch stärkste Belastungen aus
Die Frage, ob denn ein Bett oder ein Stuhl aus Pappe überhaupt die Belastung des Alltags aushalten kann, beantwortet der Hersteller mit Ja. Das Bett 2.0 könne demnach ohne Probleme eine Belastung von bis zu 1.000 Kilogramm pro Quadratmeter aushalten. Auch vor Wasser müsse man keine Angst haben.
Feucht abwischen sei gar kein Problem, selbst ein umgekipptes Glas setze den Möbeln nicht zu. Bei guter Pflege halten die Pappmöbel bis zu zehn Jahre. Sind sie dann unansehlich geworden, ist die Entsorgung denkbar einfach: Mit einem Cuttermesser die Pappe zerschneiden, die dann in den Alt-Papier-Container wandert – denn die Möbel aus Pappe sind zu 100 Prozent recycelbar.
Zu beziehen über: www.roominabox.de

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