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Im Laufe seines Lebens muss so mancher MassivholzTisch viel mitmachen. Dabei ist es egal, ob es sich um einen Couchtisch oder einen Esstisch handelt, ob auf ihm Getränke und Leckereien serviert, Brettspiele gewonnen, Kerzen abgebrannt oder Gegenstände hin- und hergeschoben werden: Manchmal muss man seinen Alleskönner ein wenig pflegen, damit er noch lange schön und ansehnlich bleibt.

Holzart und Oberflächenbehandlung
Es gibt zwei Holzgrundarten, deren Beschaffenheit einen wesentlichen Einfluss auf die Langlebigkeit eines Massivholz-Tisches haben: Weichholz und Hartholz. Zu den weichen Holzarten gehören unter anderem Tanne, Kiefer, Fichte und Kastanie. In der Verarbeitung zu Tischen sind allerdings Harthölzer wie Eiche, Nussbaum und Buche besonders beliebt, denn diese sind sehr schlagfest und haben eine große Oberflächen-Härte. Zusätzlich sollte man die Oberflächenbehandlung des Tisches in seine Überlegungen mit einschließen.
Auch wenn durch Lack versiegelte Tischplatten sehr praktisch sind, ist eine Schutzschicht aus Öl widerstandsfähiger und einfach auszubessern, wenn es doch mal zu einem Schaden gekommen ist. Holzöl, Wachs oder ein anderes Pflegemittel sollte allerdings in jedem Fall auf die Bedürfnisse eines MassivholzTisches angepasst sein. Folgen Sie den Anwendungshinweisen und stellen Sie sicher, dass das von Ihnen ausgewählte Produkt für die jeweilige Holzart und Oberflächenbehandlung geeignet ist.

Das Holz atmen lassen
Am Anfang kann naturbelassenes Holz sehr lichtempfindlich sein. Die Farbe und Struktur verändert sich, je nachdem, wieviel Sonnenlicht das Holz erreicht. Wenn Sie den Alterungsprozess des Holzes verzögern möchten, sollten Sie es gerade zu Beginn vor direkter Sonneneinstrahlung und Wärme schützen. Warten Sie also lieber ein paar Monate ab, bevor Sie Gegenstände wie Vasen, Tabletts oder Lampen auf Ihren neuen Couchtisch arrangieren, damit sich das Holz an die Umgebung „gewöhnen“ kann. Dass es sich bei Echtholz um ein Naturprodukt handelt, zeigt sich auch bei Feuchtigkeitsschwankungen, denn dann kann die Tischplatte rau werden oder sich leicht verziehen. Insbesondere Kiefer und Buche können unter sogenannten Trockenrissen leiden. Dies verändert zwar die Optik, beeinträchtigen die Haltbarkeit des Holzes allerdings nicht. Unbehandeltes Massivholz kann sich an die Luftfeuchtigkeit im Raum anpassen, indem man es „atmen“ lässt. Der Tisch sollte niemals länger als 12 Stunden mit luftdichtem Material wie Kunststoff oder dickem Stoff abgedeckt werden. Vor allem Buche ist sehr anfällig für solche Schäden. Üblicherweise ist Holz in Wohnräumen für eine relative Luftfeuchtigkeit von 30-60 Prozent geeignet. Man kann die Luftfeuchtigkeit mit einem Hygrometer bestimmen.

Massivholztische richtig reinigen
Mindestens einmal wöchentlich, bei Bedarf sogar öfter, sollte der Massivholz-Tisch abgewischt und von Staub befreit werden. Verwenden Sie dafür ein sauberes, trockenes Baumwolltuch. Um Schmutz und Fett zu entfernen, kann man den Tisch auch mit Seifenwasser reinigen. Dafür 25 Gramm Seifenflocken in 1 Liter warmem Wasser lösen, man sollte allerdings keine braune oder grüne Seife verwenden. Lassen Sie die Lösung abkühlen, bis sie lauwarm ist. Sobald Sie den Tisch feucht abgewischt haben, trocknen Sie das Holz mit einem saugfähigen Tuch ab, um Wasserschäden zu vermeiden. Bei gekauften Reinigern sollte man sehr genau auf die Inhaltsstoffe achten, denn einige enthalten Bleichmittel, Alkohol oder andere Substanzen, die das Holz verfärben können. Auch auf Möbelpolituren mit Silikonen sollte verzichtet werden, da sie in das Holz eindringen und es im schlechtesten Fall dauerhaft beschädigen. Besser geeignet sind natürliche Alternativen wie Mandelöl, Olivenöl, Bienenwachs oder Asche.

Reparatur? Kein Problem!
Viele machen sich Sorgen, dass Massivholz eventuell zu empfindlich ist und man übervorsichtig sein muss. Diese Sorge ist vollkommen unbegründet. Im Gegenteil: Massivholztische sind äußerst robust und überleben auch stärkere Belastungen für gewöhnlich ohne Probleme. Wenn doch etwas passiert ist und Flecken oder Kratzer auf den Möbelstücken entstanden sind, lassen sich massive Holzmöbelstücke im Gegensatz zu lackierten Oberflächen sogar erstaunlich leicht reparieren. Dazu reicht es häufig aus, die Oberfläche abzuschleifen und neu zu versiegeln. Dann wirkt der Tisch wieder wie neu – und steht bereit für das nächste romantische Dinner oder den nächsten großen Spieleabend.

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