Sonnenbrand auf dem Kopf

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Sicher, man cremt sich am Körper ein, doch oft vergisst man den Kopf. Und eine Hutabdeckung empfinden viele als zu heiß. Doch was tun bei Sonnenbrand auf dem Kopf? Bei den ersten Anzeichen von Sonnenbrand sollte man gleich komplett aus der Sonne gehen und sich in den nächsten Tagen besonders stark vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Sonnenbrand auf der Kopfhaut äußert sich meist durch einen Juckreiz, brennenden Schmerz, gerötete Stellen und eventuell bereits leicht schuppige Haut.

Tipps, wenn es passiert ist
Folgende Dinge sollte man auf jeden Fall vermeiden:
• Häufiges Haarewaschen: Versuchen Sie Ihre Haare möglichst lang nicht zu waschen. Jede Haarwäsche belastet die Kopfhaut zusätzlich und verlangsamt die Regeneration.
• Aggressives Shampoo: Herkömmliches Shampoo enthält in der Regel viele synthetische Inhaltsstoffe wie Silikone oder Duftstoffe. Diese würden die gerötete Kopfhaut jetzt besonders stark reizen. Greifen Sie deshalb auf ein besonders mildes Shampoo ohne Silikone zurück. Man kann sich auch Shampoo selber machen oder Roggenmehl-Shampoo verwenden.
• Heiße Luft: Lassen Sie Ihre Haare jetzt unbedingt lufttrocknen. Die heiße Föhnluft ist nicht nur schmerzhaft, sondern könnte die Verbrennung auch verschlimmern.
• Stylingmittel: Gel, Sprays & Co. enthalten oft synthetische Inhaltsstoffe, mit denen man seine Kopfhaut jetzt lieber nicht belasten sollte. Es gilt: Je weniger synthetische Produkte, desto schneller kann die Haut abheilen! Eine natürliche Alternative ist Leinsamengel. Mit einigen Hausmitteln kann man den Sonnenbrand auf der Kopfhaut pflegen, um die Regeneration der Haut zu fördern und Schmerzen zu lindern:
• Pflanzenöle wie Olivenöl, Kokosöl oder Arganöl kann man auf der Kopfhaut verteilen und leicht einmassieren. Dies pflegt nicht nur die Haare, sondern versorgt auch die Haut mit Feuchtigkeit. Am besten lassen Sie das Öl über Nacht wirken und spülen es erst am nächsten Morgen mit lauwarmem bis kaltem Wasser aus.
• Wenn man nicht auf Öle zurückgreifen will, kann man die Kopfhaut auch mit etwas Hautcreme pflegen. Achten sie darauf, eine Creme aus möglichst natürlichen Zutaten zu verwenden.
• Aloe-Vera-Gel spendet ebenfalls Feuchtigkeit und wirkt dank seines kühlenden Effekts besonders schmerzlindernd. Den Effekt kann man verstärken, indem man das Gel im Kühlschrank aufbewahrt und das gekühlte Gel dann auf der Kopfhaut verteilt.
• Kamille wirkt entzündungshemmend und beruhigend und eignet sich damit ebenfalls als Hausmittel gegen Sonnenbrand. Am besten brühen Sie sich einen Aufguss und lassen diesen zunächst vollständig abkühlen. Anschließen kommt er noch mindestens für eine halbe Stunde in den Kühlschrank, bevor die Kopfhaut sanft mit dem kühlenden Aufguss gespült wird.
• Gegen den Juckreiz helfen akut auch Eiswürfel und kühle Kompressen. Diese sollten allerdings nicht direkt it der Kopfhaut in Kontakt kommen, sondern wickeln Sie sie in ein Tuch ein. Beachten sie bitte: Wenn sich bereits Blasen auf der Haut gebildet haben oder der Sonnenbrand nach ein paar Tagen nicht merklich nachlässt, sollte man ärztlichen Rat hinzuziehen. Sonnenschutz für die Kopfhaut In der Regel ist diese durch die Haare geschützt. In einigen Fällen benötigt sie jedoch zusätzlichen Schutz. Besonders bei feinem Haar, Geheimratsecken, einer Glatze oder einem Scheitel können schnell Verbrennungen auftreten. Hier einige Tipps:
• Am wirksamsten sind ein Hut oder eine Kappe. Diese Kopfbedeckungen schützen nicht nur Haare und Kopfhaut, sondern auch Teile des Gesichts und Nackens.
• Achten Sie darauf, die Stirn wirklich komplett bis zum Haaransatz mit Sonnencreme einzuschmieren. Wenn die Haare die Haut an manchen Stellen nicht vollständig abdecken, sollte man auch hier eincremen.
• An sonnigen Tagen trägt man am besten keinen Scheitel. Kämmen Sie Ihre Haare stattdessen nach hinten und binden Sie sie zu einem hohen Pferdeschwanz zusammen. So wird die Kopfhaut durch eine dicke Schicht Haare geschützt.
Quelle: Utopia

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