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Vor gut einem Jahr wurde die Marke Cupra geboren. Die spanische Volkswagen-Tochter Seat möchte mit diesem Label insbesondere junge Kunden ansprechen, die Wert auf Individualität, Sportlichkeit und Lifestyle legen. Im Durchschnitt sind die Kunden rund zehn Jahre jünger als bei den Mitbewerbern, also um die 40 Jahre.

Cupra Tavascan
Bei der gerade zu Ende gegangenen Internationalen Automobil Ausstellung in Frankfurt wurde ihr neuestes Auto vorgestellt, der Tavascan, ein vollelektrisch angetriebenes SUV-Coupé. Nun könnte man sagen: Schon wieder einer dieser überflüssigen, weil umweltschädlichen SUVs. Aber diesmal gilt: 100% elektrischer Antrieb, also Null Emissionen. In dem SUV-Coupé verschmelzen Aerodynamik und Kraftentfaltung zu einer neuen zeitgemäßen Vison von Sportlichkeit. Je ein Motor an der Vorder- und der Hinterachse treiben die vier Räder mit der Kraft von 225kW an. Eine 77kWh starker Lithium-Ionen-Batterie im Fahrzeugboden versorgt den Tavascan mit Energie für eine Reichweite von bis zu 450 Kilometern.

Die Ausrichtung von Cupra
Wayne Griffiths, der CEO von Cupra, zur Ausrichtung der Marke: „Wir setzen uns durch ein eigenständiges Design ab, sehr sportlich, aber auch beispielsweise mit einem anspruchsvollen Interieur. Mit dem Cupra Formentor haben wir den nächsten Schritt gemacht. Der Formentor ist definitiv ein eigenständiges Auto. Beim e-Racer wird natürlich die Performance nicht zu kurz kommen. Ich durfte jüngst mal mitfahren – allein die Beschleunigung ist phänomenal.“ Als Absatzmarkt hat man Deutschland im Visier, wo der Cupra Ateca schon gut vertreten ist. Es wurden bislang insgesamt 17.000 Autos verkauft, was die Erwartungen deutlich übertrifft. Aber der Erfolg von Cupra, so Griffiths, würde nicht nur von den Verkaufszahlen abhängig gemacht. “Entscheidend wird sein, dass wir die Marke vernünftig etablieren, zeitgleich aber auch weiterhin einen guten Job bei Seat machen. Auch Mexiko ist ein sehr guter Markt für uns, insbesondere mit dem Leon.“

Cupra im Motorsport
Die Firma ist auch in der Tourenwagen-Rennserie TCR vertreten, man ist aber auch schon auf die ETCR, also die Rennserie ausschließlich für Elektro-Autos, vorbereitet. Griffiths dazu: “Wir entwickeln unsere Fahrzeuge weiter. Aktuell verhandeln die Vermarkter der ETCR noch mit diversen Partnern, aber wir hoffen, dass es nächstes Jahr los geht. Wir sind vorbereitet und setzen auch auf unsere neue Partnerschaft mit Mattias Ekström. Wir kennen uns seit vielen Jahren persönlich und sind davon überzeugt, dass er uns weiterhelfen wird. Nicht nur als Fahrer in der ETCR, sondern auch im strategischen Bereich. Unter anderem planen wir eine Mattias-Ekström-CupraAkademie zu installieren.“
Allerdings nimmt man Abstand von der Formel E, weil man sich innerhalb des Volkswagen-Konzerns abgestimmt hätte, dass wir nicht alle das Gleiche machen. Und die TCR sei eine sehr gute Plattform und auch eine gute Ergänzung zur Formel E.

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