Studie untersucht Lebensbedingungen der Senegalesen auf Mallorca

Die meisten Senegalesen auf Mallorca arbeite als fliegende Händler, das geht aus einer Studie hervor, die die Caritas am Dienstag vorgestellt hat. Demnach verdienen sieben von zehn Einwanderer aus dem Senegal ihr Geld mit dem ambulanten Verkauf von Ware, davon gut 66 Prozent illegal. Obwohl 43 Prozent der Verkäufer schon mindestens einmal einen Strafzettel kassierten und 3 Prozent bereits verhaftet wurden, bewerten fast alle (96 Prozent) ihre Situation besser als ihre Vergangenheit im Senegal. In der Studie wurden 139 senegalesische Einwanderer nach ihren momentanen und früheren Lebensbedingungen, ihrer Wohnsituation auf Mallorca, ihren sozialen Verbindungen und ihrer Sicht auf die Zukunft befragt. Mallorca ist demnach ein wichtiger Anlaufpunkt für Senegalesen, die ihre Heimat verlassen haben. Babacar Daikhate, selbst ehemaliger Straßenhändler und nun Mitarbeiter der Caritas, erklärt, dass die Einwanderer mit der Hoffnung auf ein besseres Leben nach Mallorca kommen. Niemand von ihnen habe dabei das Ziel, als fliegender Händler zu arbeiten, um sein Geld zu verdienen.

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