Esther Weltmaier ist Heilpraktikerin und Personal Gesundheitscoach aus Leidenschaft. Ihr holistischer/ganzheitlicher Mix aus Ernährung und Persönlichkeitsentwicklung macht sie zu einer Expertin für ganzheitliche Gesundheit und für den Weg in ein gesundes und glückliches Leben voller Selbstliebe, Energie und Strahlkraft. In dieser EL AVISO-Ausgabe dreht sich wieder alles um Tipps, wie Sie den Winter und die oft stressige Weihnachtszeit überstehen.

Warmes mit frischen Zutaten
Jetzt ist die Zeit der laufenden Nase, des Schnupfens und der Erkältung angebrochen. Doch wie schaffen Sie es gesund über den Winter oder was können Sie machen, wenn der Schnupfen doch zugeschlagen hat. Grundsätzlich ist eine gute, abwechslungsreiche und größtenteils pflanzliche Ernährung immer eine gute Idee, um das Immunsystem zu stärken. Im Winter darf die Ernährung sich dann aber hauptsächlich um Gekochtes und Warmes drehen, mit guten und frischen Kräutern und wärmenden Gewürzen. Wo wir uns im Sommer gerne mit frischer und kalter Kost nähren und kühlen, hält uns im Winter eine warme Küche den Bauch und das Gemüt warm.

Regional und saisonal essen
Wie schon die Großmutter gerne die dicken Eintöpfe und Suppen auf den Tisch brachte, so dürfen wir ihr das heute noch nachmachen und eben diese genießen. Beispielsweise ist eine Kürbis-Ingwersuppe nahrhaft und gesund. Auch eine gute Idee sind alle gegorenen Lebensmittel wie Sauerkraut, um den Darm mit natürlichen Probiotikas zu füttern. Dazu einfach Kartoffeln und einen leichten Fisch wie die Dorade. Ein wichtiger Rat: Regional und saisonal essen. Denn das, was die gleiche Luft wie wir atmet und was zur aktuellen Saison geerntet werden kann, ist von unserem Körper zu dem Zeitpunkt am einfachsten zu verdauen und zu verarbeiten. Bleiben Sie also bei regional und saisonal – Ihr Körper wird es Ihnen danken.

Wenig Fett und weniger tierische Proteine
Sehr aufwändig für unsere Verdauung sind große Fettmengen und tierische Proteine. Da wir uns im Winter weniger bewegen und unsere Gesellschaft sich in der Regel sehr wenig bewegt, benötigen wir nicht so viel Kalorien und Fettzufuhr. Zu viel Fettmengen bedeutet für die meist gestresste Leber, mit ihren anderen unzähligen Aufgaben, eine Höchstbelastung. Dabei bleiben dann viele andere operative Massnahmen auf der Strecke, was wiederum für hohen Blutdruck, eine Fettleber, Blutgerinnungsprobleme, Herzprobleme, Arteriosklerose usw. führen kann.

Stilles Wasser
Alle Stoffwechsel benötigen Blut oder Lymphe, also Flüssigkeiten, um den Kreis-Lauf und Stoff-Wechsel am Laufen und Wechsel halten zu können. Haben wir nicht genug Wasser aufgenommen, verdicken die Flüssigkeiten im Körper und fließen schlechter. Das Herz bekommt mehr Arbeit, die Venenpumpen brauchen mehr Bewegung, der Abtransport der Endprodukte und die Versorgung der Zellen verschlechtert sich. Außerdem verjüngt Wasser die Haut und lässt sie strahlen. Also – immer eine Glasflasche Wasser dabei haben und regelmäßig trinken! Mit zwei Liter pro Tag ungekühltem, stillem Wasser liegen Sie richtig.

Tanzen statt Kaffee
Trinken Sie gerne und viel Kaffee? Brauchen Sie ihn fürs Wachwerden oder die Verdauung? Oder ist es der Geschmack? Für das Wachwerden gibt es eine spannende Alternative, die Kreislauf, Stoffwechsel, Verdauung und die Gelenke in Schwung bringt: Tanzen! Dafüur braucht man keine Disco und keine Feier. Einfach zuhause loslegen und dabei viel bewegen und mit Armen und Beinen schlackern. Drei bis fünf Minuten pro Tag – am besten am Morgen – und die Gelenke werden geschmiert, der Kreislauf kommt auf Tour, die Verdauung wird angeregt und sie haben gute Laune.

Ruhe und Gelassenheit
Stress fördert Entzündungen, reduziert die Immunabwehr und hält den Körper in einem ständig angespannten Kampfmodus. Für Notfälle und kurze Zeiten ist das völlig gut so und in Ordnung. Aber auf Dauer schadet es der Leber, dem Magen, der Verdauung, dem Schlaf, dem Immunsystem, dem Herzen, den Gefäßen – einfach jedem Vorgang und jeder Zelle im gesamten Körper. Der Körper braucht Entspannung und guten Schlaf, um seine Reparaturarbeiten erledigen zu können, sich zu stärken, neu zu lernen, Zellen zu erneuern und aufzubauen. Wussten Sie, dass sie ausschließlich im Schlaf lernen und Muskeln aufbauen?

Freunde treffen, lachen und … küssen
Der Mensch ist ein soziales Wesen, auch wenn Ihnen der ein oder andere weniger sozial erscheinen mag. Wir holen unsere Kräfte und unsere Motivation zu Leben und unseren geistigen Wachstum aus dem Zusammenspiel mit den anderen Menschen. Ein gutes Gespräch, eine spannende Diskussion, ein nettes Zusammensein fördert auch hier das Immunsystem. Gleichzeitig erhalten wir von jedem Gegenüber auch unzählige Lebensformen wie Bakterien, Viren, Pilze und somit einen Lernboden für unsere Leukozyten und unsere eigenen Abwehr, unsere Bakterienstämme und unserem Immunsystem. Gerade beim Küssen tauschen wir diese aus und stärken uns auf vielen Ebenen. Vielküsser sind nachweislich seltener krank. Gleichzeitig verbrennen wir Kalorien, also macht Küssen auch noch schlank. Es hilft, Stress abzubauen und vermehrt die Neurotransmitter im Hirn, also ist es auch noch gut gegen Alzheimer.

Küssen Sie also – für die Gesundheit!
Ich wünsche einen gute, gesunde Zeit und ein wunderbares Neues Jahr!
Ihr Personal Gesundheitscoach Esther Weltmaier

Wenn Sie Fragen haben, schicken Sie mir gerne eine Email an info@el-aviso.es, Stichwort Esther Weltmaier

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