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Damit der Rasen schön dicht und grün bleibt, ist neben Wässern, Düngen und Belüften auch das Rasenmähen wichtig. Doch dabei können Fehler passieren, die durch die Beachtung einiger Punkte vermieden werden können.

Der erste Schnitt erfolgt im Frühjahr, wenn das Gras sieben bis acht Zentimeter hoch steht. Danach entscheidet in erster Linie das Wetter über die Häufigkeit des Rasenmähens. In den Sommermonaten ist der Rasenschnitt etwa einmal wöchentlich fällig. Im Frühsommer wächst das Gras besonders schnell. Bei günstigen Wetterbedingungen ist dann zweimal wöchentlich Mähen angesagt. Ohnehin stärkt häufiges Mähen den Rasen: Die Graspflanzen wachsen kräftiger und verdichten sich – Unkraut, Moos und Klee haben weniger Chancen, sich durchzusetzen. Bei zunehmender Kälte im Herbst verlangsamt sich das Wachstum des Rasens, sodass die Mähintervalle länger werden. Wenn der erste Frost kommt, stellt das Gras das Wachstum ein. Dann hat auch der Rasenmäher Pause bis zum nächsten Frühjahr.

Die ideale Schnitthöhe
Zu Beginn der Mähsaison beträgt die richtige Schnitthöhe bei einem normalen Gebrauchs- oder Spielrasen fünf Zentimeter. Das Gras kann sich dann gut entwikkeln. Nach vier bis sechs Wochen stellt man die Höhe auf rund vier Zentimeter ein. Bei anhaltender Trockenheit darf das Gras etwas höher stehenbleiben, da es so die Feuchtigkeit länger halten kann. Rasenflächen in schattigen Lagen gedeihen besser bei fünf als vier Zentimetern Länge: Höhere Grashalme nehmen das Sonnenlicht besser auf. Auch in den Herbstmonaten, wenn die Sonne an Intensität verliert, sind fünf Zentimeter die optimale Länge. Unter zwei Zentimetern kann sich das Gras nicht mehr richtig entwickeln: Freigelegte Wurzeln kümmern oder sterben ab und die kurzen Halme verbrennen in der Sonne. Zudem bildet sich an abgestorbenen Kahlstellen schnell Unkraut. Ein weiterer Nachteil: Ein kurzer Rasen benötigt viel mehr Wasser, um nicht zu vertrocknen. Zu langes Gras ist ebenso schädlich für die Entwicklung des Rasens. Die unteren Teile der Halme bekommen nicht genug Licht und Sauerstoff, werden braun und sind anfällig für Pilzkrankheiten. Moose und Wildkräuter gedeihen in diesem Milieu dagegen gut. Wenn das Gras erst einmal so hoch gewachsen ist, lässt es sich nicht einfach auf vier Zentimeter kürzen: In diesem Fall wären nur noch braune Stellen übrig. Es ist am besten, den Rasen dann etappenweise zu kürzen, damit in der Zwischenzeit neue Halme nachwachsen können. Tipp: Die Halme bei jedem Mähen bis zu einem Drittel kürzen, nicht mehr. Das schont die Grasnarbe. Wer die Schnitthöhe auf vier Zentimeter eingestellt hat und spätestens bei einer Rasenhöhe von sechs Zentimetern zum Rasenmäher greift, ist auf der sicheren Seite.

Schnittgut entfernen
Nur ganz kurze Grasspitzen dürfen auf dem Rasen liegen bleiben. Sie helfen sogar, den Rasen länger feucht zu halten. Sind die Grashalme aber zu lang, bekommt der Rasen darunter nicht mehr genug Licht und Sauerstoff: Er wird braun und stirbt im schlimmsten Fall ab. Langes Schnittgut muss also weg. Ein Fangkorb am Rasenmäher spart Zeit. Die Halme lassen sich indes auch recht schnell mit dem Rechen entfernen. Achtung: Nicht zu heftig reißen, da sonst der Rasen in Mitleidenschaft gezogen wird. Wer sehr oft mäht, kann die kurzen Grasschnipsel liegen lassen. Dasselbe gilt bei Einsatz eines Mulch-Rasenmähers: Dieser zerkleinert die Halme sehr fein, sodass der Rasen weiterhin genug Sauerstoff bekommt.

Nur an trockenen Tagen mähen
Beim Mähen sollte der Rasen trocken sein. Nasses Gras verklebt und ist anfällig für Pilzinfektionen. Außerdem ist ein gleichmäßiger Schnitt der feuchten Halme kaum möglich. Als Resultat sind die Gräser unterschiedlich lang. Bei durchnässtem Boden sinken die Räder schwerer Rasenmäher ein und schädigen die Wurzeln.

Böschungen richtig mähen
Wer Rasenflächen stets quer zur Böschung mäht, sorgt nicht nur für einen gleichmäßigen Schnitt: Vor allem ist man vor Unfällen durch Überrollen geschützt, wenn sich der Rasenmäher immer auf gleicher Linie befindet.
Schnittbreite des Mähers ausnutzen
Es reicht vollkommen aus, den Rasenmäher etwa eine Radbreite in die vorherige Mähspur zu führen. Zum einen dauert das Rasenmähen mit dieser Technik nicht so lange; außerdem ist das Schnittbild insgesamt gleichmäßig und streifenfrei.
Weitere Informationen sind erhältlich unter
www.homesolute.com

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