Seit Sonntagvormittag versuchen die spanischen Behörden einen 15 Meter lang und sechs Tonnen schweres Finnwal-Weibchen abzutransportieren. Bis jetzt vergeblich, da keine Maschinen dafür vorhanden sind.

Antoni Grau, Meeresschutzgeneraldirektor der Balearen-Regierung lässt feststellen woran der Meeressäuger gestorben ist. Viele Schnittwunden an der Schwanzflosse legen nahe, dass der Wal mit einer Schiffsschraube zusammengestoßen ist.

Da das Tier nicht abtransportiert werden kann, finde die Obduktion nun direkt am Strand statt. Im Anschluss wird der Wal in Stücke zerteilt, um abtransportiert zu werden. Ein Sichtschutz soll Schaulustige abhalten.

Der Wal wurde bereits am Samstagabend, den 26. Januar um 22 Uhr entdeckt. Da war er noch am Leben. Passanten alarmierten den Notruf und Mitarbeiter des Palma Aquariums fuhren los, um ihn zu untersuchen. Der Wal habe schwer geatmet und stark geblutet. Gegen vier Uhr morgens ist er dann gestorben.

Foto: Tina Maier

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