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Wo die iberischen Schweine ihre Eicheln finden und Schwarzstörche brüten

Eine spanische Region der Kontraste mit großartigen Sehenswürdigkeiten, schönen Landschaften und einem IbéricoSchinken, der seinesgleichen sucht. Extremadura besitzt drei UNESCO-Welterbestätten. In der Regionalhauptstadt Mérida darf man sich das dortige Denkmalensemble nicht entgehen lassen. Im römischen Theater findet jeden Sommer ein bedeutendes Festival statt. In Cáceres ist die Altstadt ein Muss, ebenso wie das nahe gelegene Königliche Kloster Santa María de Guadalupe. Weitere besuchenswerte Städte sind Zafra, Plasencia oder Trujillo mit seinem Käsefest im Mai. Ein weiterer Höhepunkt ist die Natur, die vor allem von Freunden der Vogelbeobachtung aufgesucht wird. Besonders zu erwähnen sind in diesem Zusammenhang der Nationalpark Monfragüe, das Jerte-Tal und die Mittelmeerwälder. Das JerteTal ist insbesondere im Frühjahr eine Pracht, wenn dort unzählige Kirschbäume in Blüte stehen und das Tal mit einem weißen Schleier überziehen. In den Wäldern sind die Schweine zu Hause, von denen der bekannte Schinken mit der geschützten Ursprungsbezeichnung „Jamón de la Dehesa de Extremadura“ stammt.

 

Der Charme der weißen Dörfer
Mit Kalk getünchte Häuserwände und grüne Steineichen. Flüsse, Stauseen und Vögel. Feine gotische Bauwerke und barocke Türme. Das finden Sie in der Region der weißen Dörfer in Extremadura, im spanischen Inland. Bei einem Streifzug über ihre Pfade lassen sich eine einzigartige Natur und der ländliche Charme entdecken. Vor allem geht es diesmal um die weißen Dörfer. Die Rede ist von der Grenzregion im Süden und Südwesten von Badajoz, die sich durch die typische Architektur ihrer Ortschaften auszeichnet: gepflasterte Gassen, kleine Häuschen und kalkgetünchte Wände vor einer schönen Gebirgslandschaft.

Cáceres

Die Dehesas von Jerez de los Caballeros
Bei einem Spaziergang über die weitflächigen Stein- und Korkeichenflächen als Beispiel für nachhaltige Entwicklung können Sie sich selbst davon überzeugen, wie gut sie gepflegt sind. Sie werden zur Korkerzeugung und Schweineaufzucht genutzt, aber auch der Vogelschutz spielt eine wichtige Rolle. Die signifikanteste Art ist der Schwarzstorch, der hier in der Paarungszeit seinen größten Lebensraum im ganz Westeuropa hat. Am Stausee von Cuncos haben Sie Gelegenheit zahlreiche Wasservögel zu beobachten. Besonders eindrucksvoll ist die Balz der Großtrappen zwischen April und Mai. Es gibt sogar diverse Events speziell für Vogelfreunde wie das Kranich-Festival, das Festival der Vogelwelt von Cáceres und das Internationale Festival für Ornithologie-Tourismus. Entlang des Flusslaufs des Alcarrache können Sie zudem die Dehesas zwischen den Orten Villanueva del Fresno und Higuera de Vargas zu Fuß oder mit dem Fahrrad erkunden. Unbedingt sollten Sie auch die majestätischen Barocktürme in Jerez de los Caballeros bewundern.

Los Llanos de Olivenza
Inmitten dieser Region liegt die Sierra de Alor mit einem Wanderweg, der in der Ortschaft San Jorge de Alor losgeht. Auf seinen 10,5 Kilometern durchstreifen Sie die typische Gebirgslandschaft, Unterholz, gemischt mit Olivenhainen. Auch kommen Sie an den alten Hütten, den „Chozos“ vorbei, die in der Nähe der Weidekoppeln errichtet wurden. Der Pfad ist einfach und verläuft durch eine wirklich lohnende Landschaft. Wir empfehlen Ihnen auch einen Abstecher nach Oli venza. Die Stadt liegt weniger als 7 km von San Jorge de Alor entfernt, deren Altstadt sich durch ihre schönen Kirchen auszeichnet. Fregenal de la Sierra ist ein weiteres Dorf mit weißen Häusern, das zwischen den Wäldern dieser Region Extremaduras auftaucht. In seiner Templerburg ist sowohl eine Stierkampfarena als auch der Lebensmittelmarkt untergebracht. Der Ort ist eng mit der Welt des Ibérico-Schinkens verbunden.

Plasencia

Die Höhlen von Fuentes de León

Fuentes de Leon

Sie sind etwa 42 km entfernt von Jerez de los Caballeros zu entdecken. Insgesamt handelt es sich um fünf natürliche Grotten. Hier sind Höhlenmalereien, ein über 200qm großer See und natürlich Stalaktiten, Stalagmiten und bis zu zwei Meter hohe Kalkformationen zu bewundern. Außerdem sind diese Höhlen als Lebensraum zahlreicher Fledermäuse bekannt. Ihren Besuch muss man vorher im Interpretationszentrum der Natur von Fuentes de León oder telefonisch unter der Nummer 924 724 174 beantragen.

Infos: www.turismoextremadura.com 

 

 

 

 

 

 

 

 

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