Es ist DIE Kunstnacht der Kunstnächte und sozusagen die “Mutter” und der Vorläufer der mittlerweile vielen Kunstnächte in etlichen Dörfern der Insel wie es sie u.a. in Felanitx (MZ berichtete in der August-Ausgabe), in s‘Arracó, Santanyí, Alaró oder Campos gibt: die Nit de l‘Art Palma. 1997 wurde sie erstmalig veranstaltet und in diesem Jahr ist der Termin vom 19. bis 21. September, wobei die ersten beiden Tage den Profi-Kunden und potentiellen Verkäufern vorbehalten bleiben und der Samstag dem Publikum. Organisiert von den rund 20 Galerien der Art Palma Contemporani und AIGAB, ergreifen aber auch etliche andere Galerien und Künstler die Gelegenheit und stellen aus: Kunst in Galerien, Kunst in Lokalen, Kunst in Privatwohnungen, Kunst auf der Straße. Dazu Musik, Tanz, Gastronomie – Palma wird voll sein! Allen voran die Galerie von Nit de l´Art-Gründer Pep Pinya, alias “Don Pep”, der Kunst-Conaisseur und Grandseigneur der hiesigen Kunstszene und Freund vieler, auch schon verstorbener Künstler. Der 83-Jährige hat zwar offiziell seine Galerie und auch die Vereins-Präsidentschaft an seinen Sohn Frederic abgetreten, aber er ist immer allgegenwärtig, zumal gerade auch seine Biographie erschienen ist anlässlich des 50-jährigen Bestehens seiner Galerie Pelaires: “Pepe Pinya, el galerista accidental”
Afrika als Schwerpunkt
Erstmalig wird es bei dieser 23. Ausgabe einen Schwerpunkt rund um Afrika und afrikanische Künstler geben. Und sogar national renommierte Institutionen vom Festland werden ihren Teil dazu beitragen wie die Stiftung ARCO, die mit den kostenfreien Arco Walks Interessierte und Experten für zeitgenössische Kunst bei Rundgängen zusammenführen. Infos: www.nitdelartpalma.com
KEINE parallele Kunstmesse im Kongresszentrum Gleichzeitig sollte auch im Kongresszentrum die Art Fair Palma mit Werken von 20 teilnehmenden internationalen Galerien erstmalig vom 20. bis 23. September ihre Pforten öffnen. Doch diese wurde kurzfristig auf nächstes Jahr verschoben. Man hätte das angestrebte Niveau nicht erfüllen können und würde sie daher lieber ausfallen lassen, heißt es vom Organisator. Infos: www.artfairmallorca.com

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