Der Urbaustoff ist ökologisch, wohngesund und vielfältig

Ebenfalls passend zu unserem, auf den nächsten Seiten folgenden Schwerpunktthema “Was tun gegen die Kälte?” beschäftigen wir uns in diesem Artikel mit einem traditionellen Baustoff: Lehm. Zurück zur Natur heißt das Motto, denn auch beim Bauen sollten die Anforderungen an Ökologie und Baubiologie erfüllt werden. Lehm zählt zu den bauphysikalisch und baubiologisch interessantesten Baustoffen. Lange Zeit führte das traditionelle Baumaterial ein Schattendasein.
Heute, wo der Schwerpunkt zunehmend auf gesundes Wohnen und einen umsichtigen Umgang mit den Ressourcen gelegt wird, gewinnt Lehm in seinen verschiedenen Formen immer mehr an Bedeutung. Seine Fähigkeit zur Wärme- und Feuchtigkeitsregulierung sind einzigartig. Zu Lehmplatten verarbeitet lassen sich mit dem Baustoff schnell und einfach ein angenehmes Innenraumklima und eine wohnliche Atmosphäre schaffen.

Lehmplatten als Alternative zu Lehmputz
Und hier kommt ein Bayer ins Spiel, besser gesagt, die in Bayern beheimatete Firma Thermo Natur, die sich auf Naturbaustoffe spezialisiert haben. Entwickelt wurde die sogenannte Agaton Lehmplatte, mit der sich Lehm deutlich besser und schneller verarbeiten kann. Zudem reduziert man durch die nur noch geringe Einbringung von Baufeuchtigkeit beim Verputzen die Trocknungszeiten auf etwa eine Woche.
Damit verbunden ist auch eine deutliche Kosteneinsparung bei der Verwendung des „Systems Lehmputze“. Dank einer Rohdichteklasse von 1,6 bietet die Agaton Lehmplatte einen außergewöhnlich guten Schallschutz und ist damit leichteren Werkstoffen weit voraus. Lehm ist nicht brennbar. Ideal ist zudem auch eine mögliche Kombination mit eingearbeiteten Wandflächenheizungs-Rohren.
Überall einsetzbar
Die Lehmplatten gibt es in verschiedenen Stärken im Rastermaß von 1.250 x 625 Millimeter, optimal geeignet für den Innenausbau. Es können Innenwände, Holz- und Metallständerwände, Trockenbau- und Lattenkonstruktionen sowie Dachschrägen und Decken beplankt werden. Zudem kann die Agaton Lehmplatte auch vollflächig auf feste Untergründe wie Kalksandstein- und Ziegelmauerwerk geklebt sowie auf Holzwerkstoffe und Schalungen geklammert bzw. geschraubt werden. Der passgenaue Zuschnitt der Lehmplatten erfolgt mit üblichen Werkzeugen wie Kreis- und Stichsägen oder Trennscheiben.
Die Oberfläche der Agaton Lehmplatten werden mit einer fünf bis acht Millimeter starken Oberputzschicht versehen. Als vollflächige Armierung dient Glasseidengewebe. Zur Oberflächengestaltung stehen – neben den naturfarbenen Feinputzen mit Lehmfarbenbearbeitung – auch 16 Edelputze zur Verfügung. Sämtliche Putz-Farben können problemlos vermischt und so individuelle Farbnuancen kreiert werden.

Tolle Ökobilanz Hinsichtlich der Ökobilanz punktet die Agaton Lehmplatte gleich mehrfach. So ist Lehm örtlich nahezu unbegrenzt verfügbar und kann problemlos wieder neu verwertet werden. Die Herstellung der Lehmplatten benötigt nur wenig Energie, bei der Verarbeitung entstehen keine gesundheitlichen Beeinträchtigungen. Die Platten sind frei von Schadstoffen und reduzieren das Eindringen von hoch- und niederfrequenten Strahlungen.
Weitere Informationen unter www.thermo-natur.de

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