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Wer die Wahl hat, hat die Qual, denn die Designer der Gartenmöbel-Szene haben sich wieder viel Spannendes und Schickes einfallen lassen.

Eine frische Brise vom Meer
Der dänische Designer Henrik Pedersen holte sich für die Kollektion “Clipper” der auf Teak spezialisierten Firma Gloster Inspiration von hoher See, das parallel angeordnete Teakholz erinnert nämlich an die Decks historischer Schiffe. Zudem deuten die fein verjüngenden Beine die Masten an, weiter geht es mit schönen Rumpfradien der Tischkante bis hin zu der Deck-ähnlichen Tischplatte.

Bequem & lässig
Für die Firma Gloster war auch Designer-Star Sebastian Herkner tätig und entwarf “Dune”. Dafür kombinierte er üppige Polster mit Strickstoffen in spezieller Technik gefertigt, auf poliertem Teakholz, umschlungen von pulverbeschichteten Aluminiumstreben. Ein wenig Bohemian-Stil, weich und komfortabel. Zur Dune Kollektion gehören ein 2- und ein 3-Sitzer-Sofa, ein Lounge Chair, eine Ottomane sowie ein CoffeeTable und ein Beistelltisch.

Dänen machen Bänke
Auch die dänische Firma Muuto aus Kopenhagen erkennt die Nachfrage nach Outdoormöbeln und launchte ihre erste entsprechende Serie unter dem Namen “Linear Steel”. Für besonders wetterresistente Möbel setzte Designer Thomas Bentzen auf eine Tischplatte aus geschweißtem Stahl mit matter Pulverbeschichtung. Dazu gehört die Sitzgruppe in der Farbe Burnt Orange.

Horizontales Geflecht
Das Londoner Designduo Doshi Levien (Nipa Doshi und Jonathan Levien) ist seit 2013 Teil des Designteams der Firma B&B Italia aus einem Ort bei Como. Sie entwarfen aktuell die Outdoor-Serie “Bay”, bei der ein doppelwandiges horizontales Geflecht sich schützend um das Sitzkissen formt.

Neu in der Familie
Die Polstermöbelserie „Erica“ von B&B
Italia wurde um drei Sofas erweitert. Das Geflecht, das sich um die Polstermöbel legt, blieb erhalten, neu sind die drei verschiedenen Größen mit tieferer Sitzfläche und der farbenfrohe Bezug mit Fischgrätmuster.

Leicht & locker
Das ist die Anmutung des Gartenstuhls “Folia” in seinen zarten Pastellfarben und mit dem an Blattnerven erinnernden Geflecht, den Kris van Puyvelde von der belgischen Firma Royal Botania entworfen hat. Hinter Royal Botania stekken Kris van Puyvelde selbst und Frank Boschman, die sich schon an der Uni in Antwerpen kennenlernten, sich aus den Augen verloren, sich 1992 wiedertrafen und eine gemeinsame Firma starteten. Fokussiert auf Möbel aus Teak in hoher Qualität am Anfang, haben sie ihr Materialrepertoire auf Stahl, Aluminium und synthetische Fasern ausgeweitet. Nun, über 25 Jahre später, sind in ihren Firmensitzen mehr als 800 Menschen weltweit beschäftigt. Ihr Erfolgskonzept: Beste Outdoor-Möbel, die allen möglichen Wettern der Welt trotzen wie Wüstenhitze in Dubai, kanadischen Wintern oder starkster UV-Strahlung in Australien.

Alter Schick ganz aktuell
Den Gartenstuhl “Landi-Chair, den der Designer Hans Coray schon 1939 entworfen hat, ist von zeitlosem Schick und wird von der Schweizer Firma Vitra auf den Markt gebracht. Hans Coray wuchs in Zürich auf, promovierte in Romanistik, begann zu Anfang der 1930erJahre als Autodidakt mit Techniken der Metall- und Drahtverarbeitung zu experimentieren und wandte diese auf Entwürfe von Möbeln, anderen Produkten und Skulpturen an. Er war in den Künstlerkreisen im Umfeld der Dada-Bewegung und der Zürcher Konkreten wie Max Bill, Verena Loewensberg oder Hans Fischli zuhause. Als “offizieller” Stuhl für die Schweizer Landesausstellung von 1939 kreierte er einen Stuhl “ganz aus Aluminium für die vertikale Stapelung“. Er wollte einen leichten und grazilen Stuhl schaffen, der einen freundlichen Ausdruck hatte und den Nutzern herausragenden Komfort bot. Der Landi-Stuhl, sein erster realisierter Stuhlentwurf, wurde zum Meilenstein des Designs.

Leuchtsessel für innen wie außen
Dieser Sessel leuchtet quasi: “Sam Son” von Designer Konstatin Grcic, ein Deutscher mit serbischer Abstammung. Es gibt ihn in verschiedenen Farben und ist nicht nur eine Zierde für Terrasse und Garten, sondern auch fürs Wohnzimmer. Grcic gilt als einer der einflussreichsten Designer der Gegenwart. Seine Entwürfe finden sich in den wichtigen Museen und Designsammlungen in aller Welt, darunter in der Sammlung des Museums of Modern Art in New York, in Deutschland unter anderem im Deutschen Museum und in der Neuen Sammlung in München.

Stahlgewebe â la Indien
Der japanische Designer Oki Sato vom Designbüro Nendo ließ sich für seine Beistelltische “Aram” für die Firma Gan von Origami inspirieren. Allerdings werden die Tische nicht nach japanischer, sondern nach indischer Technik aus Stahl gewebt und sind nicht nur in Farbe, sondern auch ganz klassisch in Weiß und in verschiedenen Höhen erhältlich.

Bambus-Bank für warme Tage
Vielleicht nicht das ideale Möbelstück für opulente Menschen, aber alle anderen werden sich über die luftige Sitzbank “Karumi” der Firma Hermés freuen die aus Bambus gefertigt ist. Belegt mit Stoffen des Traditionshauses.

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