Ob als Wasserfall, im mit Steinen gestalteten Teich oder in Regenwassersammlern – Wasser kann im Garten auf verschiedene Arten zum Einsatz kommen.

Wasser dient im Garten erst einmal zum Gießen der Blumen und Sprengen des Rasens. Besonders nützlich sind hier Regensammler. So kann kostenloser Niederschlag anstelle des teuren Trinkwassers verwendet werden. Wasser kann aber auch eine wichtige Rolle bei der Gartengestaltung übernehmen, denn Teich, Bachlauf oder Springbrunnen sind eine echte Bereicherung.

Eindrucksvoll: Wasserfälle und Teiche

Für die Gestaltung von Oasen im Garten haben sich Kreislaufsysteme bewährt, in denen das Wasser zirkuliert und nicht zu- und abgeführt wird. Ein Schwimmer im Sammelbecken ist zur Kontrolle eines ausreichenden Wasserstands zu empfehlen. Grundsätzlich gilt: Sind bei Pumpen, Filtertechnik, Folien und Pflegemitteln Qualitätsprodukte verbaut, wird eine dauerhaft hohe Wasserqualität erreicht. Punktuelle Beleuchtungen am Rand sowie wasserdichte und energieeffiziente LED unter der Oberfläche schaffen eine einzigartige Atmosphäre.

Wer neu baut und das Gelände nach seinen Wünschen gestaltet, kann sich für die Anlage eines Naturteiches und einen Wasserfall entscheiden. Einzelne, zentral aufgestellte Steine und Steinfiguren sorgen für eine individuelle Note. Soll der Garten umgestaltet werden, sind Aluminium-Wasserfallsysteme eingebettet in Natursteinmauern oder Gabionen mit Glassteinen eine tolle Alternative. Ganze Bachläufe entstehen mit dekorativen Becken, Stegen, Inseln und Pflanzen. Für den pflegeleichten Vorgarten bieten sich Wasserspiele mit Kies an. Hier werden Steinbrocken, Findlinge und kleinere Kaskaden umspielt, die durch punktuelle Bepflanzung mit Schilf oder Form-Gehölze Glanzlichter setzen.

Regenwassernutzung schont Umwelt und Geldbeutel

Gerade in Deutschland, wo Wasser besonders teuer ist, lohnt sich die Nutzung von Regenwasser. Auf Mallorca haben wir den Nachteil, dass es hier definitiv seltener regnet als in den nördlichen Gefilden – aber man sollte das wenige Regenwasser trotzdem nutzen. Die alte Regentonne ist längst durch effektive und zudem attraktive Designer-Speicher abgelöst worden, zum Beispiel durch mediterran anmutende Amphoren aus Kunststoff oder XXL-Gefäße mit Pflanzgefäßen. Noch mehr Fassungsvermögen bieten Zisternen aus Beton oder Kunststoff, die im Garten vergraben werden. Moderne Gartenfreunde setzen darüber hinaus eine elektronisch gesteuerte Regenwasseranlage ein. Per Automation wird so exakt geregelt, wann wieviel Wasser zur Bewässerung bereitgestellt werden muss.

Sonderfall Bebauungsplan – natürliche Versickerung

Immer häufiger müssen Bauherren in Bebauungsplänen eine sogenannte natürliche Versickerung beachten. Dabei wird Niederschlagswasser über spezielle Anlagen in den Untergrund geführt. Als gleichzeitig prägender Bestandteil im Garten ist die Rigolenversickerung hervorzuheben. Rigolen sind Speicher, in denen Regenwasser aufgefangen und zwischengespeichert wird. Von dort versickert es oder wird kontrolliert gedrosselt abgegeben. Die Speicher können dabei ganz unterschiedlich gestaltet werden: Mit Kies, Schotter oder – um die Bodenbewegungen zu begrenzen – durch Kastenrigolen. Letztere sind aus Kunststoff und ermöglichen das benötigte Speichervolumen auf einem Drittel der Fläche im Vergleich zu Kies- oder Schotterrigolen. Allerdings bietet die Gestaltung mit Steinen einen optischen Mehrwert.

Weitere Informationen: www.eurobaustoff.de

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