Wir brauchen das EU-Mercosur-Handelsabkommen.

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Deutschland und Uruguay wollen eine schnelle Ratifizierung des Freihandelsabkommens zwischen der Europäischen Union und dem lateinamerikanischen Handelsblock Mercosur, sagte der deutsche Präsident Frank-Walter Steinmeier am Sonntag.

„Wir wollen, mehr als das, wir brauchen dieses Mercosur-Freihandelsabkommen“, sagte Steinmeier auf einer Pressekonferenz mit dem neuen uruguayischen Präsidenten Yamandú Orsi in Montevideo.

Allerdings fügte er hinzu, dass noch etwas „Werbung“ bei einigen europäischen Mitgliedsstaaten erforderlich sei.

Ein Abkommen zwischen der EU und den Mercosur-Staaten – Brasilien, Argentinien, Uruguay und Paraguay – würde eine der größten Freihandelszonen der Welt mit einer Bevölkerung von mehr als 700 Millionen schaffen. Ihr Hauptziel ist es, Zölle zu senken und damit den Handel anzukurbeln.

Nach mehr als 20 Jahren Verhandlungen schlossen die EU-Kommission und die südamerikanische Mercosur-Allianz im Dezember Verhandlungen über einen umfangreichen Freihandelsbereich ab.

Aber auf europäischer Seite gibt es Widerstand in Ländern wie Frankreich, Italien und Polen. Deutsche Bauern hingegen fürchten neue Konkurrenz, die deutlich günstiger produzieren kann als sie.

Der uruguayische Präsident Orsi forderte ebenfalls eine rasche Umsetzung des Abkommens. Mit Verweis auf die langen Verhandlungen dankte er Deutschland für sein Engagement und sagte: „Die deutsche Unterstützung war für uns besonders wichtig.“

Orsi und Steinmeier äußerten gemeinsam die Hoffnung, dass Argentinien mit seinem ultraliberalen Präsidenten Javier Milei nicht vom Abkommen zurücktreten würde, da Steinmeier darauf hinwies, dass dies „Auswirkungen auf das gesamte Konzept hätte.“

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