Weltweit über 1,3 Millionen Verkehrstote pro Jahr

Anlässlich des Weltgedenktages für die Straßenverkehrsopfer am 17. November schaute man besorgt auf die Statistiken. Im vergangenen Jahr haben allein 3.275 Menschen in Deutschland im Straßenverkehr ihr Leben verloren, in Spanien waren es 1.188. Weltweit sterben mindestens 1,3 Millionen Menschen pro Jahr durch Verkehrsunfälle. Neben den Getöteten müsse man auch die deutschlandweit knapp 68.000 Schwerverletzten im Blick behalten, von denen rund 15.000 um ihr Überleben kämpfen oder lebenslang an den Unfallfolgen leiden müssen. Entgegen der weitläufigen Meinung gehe es für Opfer nicht nur um die medizinische Versorgung sichtbarer Verletzungen. Belastende Unfallerlebnisse können
auch psychische Beschwerden verursachen, die das Opfer, Angehörige, Zeugen oder Ersthelfer beeinträchtigen. Unangepasste Geschwindigkeit ist seit Jahren Ursache Nummer eins bei Unfällen mit Todesfolge. Und diese Unfälle sind durch verantwortungsbewusstes Verhalten im Straßenverkehr ebenso vermeidbar wie Ablenkungsunfälle durch Smartphones. Von einem absoluten Alkoholverbot ganz zu schweigen. Wer nüchtern, angeschnallt, konzentriert und mit angemessener Geschwindigkeit unterwegs ist, hat bereits viel für seine eigene Sicherheit, aber auch die der anderen Verkehrsteilnehmer getan.

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