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Noch drei Wochen, genauer gesagt bis zum Ostersamstag am 20. April, dauert offiziell die Fastenzeit, zumindest für Katholiken. Angefangen hat es ja schon nach Karneval. Auch Nicht-Gläubige nutzen diese Wochen freiwillig, um abzunehmen, Körper, Geist und Seele zu “reinigen”, man hofft auf Gewichtsverlust, straffere Haut und nicht zuletzt mehr Energie.

Eine alte Tradition
Fasten ist alles andere als eine neuzeitliche Erfindung: Anhänger der Auszeit vom Essen gab es schon im Altertum. Kein geringerer als Hippokrates selbst ließ einst verlauten: „Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente!“ Er sollte Recht behalten: Längst belegen zahlreiche Studien die positive Wirkung des Fastens.


So kann der Verzicht auf Nahrung durch den umprogrammierten Stoffwechsel u. a. auch Beschwerden wie Neurodermitis, Rheuma und Arthrose lindern.
Wie man fastet
Ob man garnichts isst oder weniger, bleibt jedem selbst überlassen. Man sollte darüber hinaus auch auf Alkohol verzichten. Neben dem religiös motivierten Fasten kann man beispielsweise Heilfasten (nach Otto Buchinger, nach Franz Xaver Mayr, mit einer Schrothkur)
oder Basenfasten, bei dem tierische Produkte nicht erlaubt sind – quasi vegane Küche ohne Teigwaren, Süßigkeiten, Alkohol oder Koffein. Man könnte auch sagen, dass man mit Basenfasten entgiftet, da man säurereiche Produkte weglässt.
Trinken und stinken
Wichtig: Beim Fasten sollte immer ausreichend getrunken werden – und zwar bis zu drei Liter pro Tag, am besten stilles Wasser. Außerdem sollte der Körper mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt werden, etwa durch Obst- oder Reistage, Gemüsebrühe und Fruchtsaft.
Apropos: Wenn Fastende schlecht aus dem Mund riechen, ist das normal, denn der Körper sucht nach Ersatz und nutzt die sogenannten Ketonkörper, die beim Abbau von Fettsäuren in der Leber entstehen – und zu Mundgeruch führen.

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