Wer wenig schläft wird schneller krank

Rund sieben Stunden schläft der Mensch jede Nacht – das sind aufs Leben hochgerechnet im Schnitt 25 Jahre! Schade um die ungenutzte Lebenszeit werden viele jetzt anhand dieser Zahlen denken. Aber Schlaf ist keine Zeit der Ruhe. Lediglich die Muskeln haben weitgehend Pause, während Gehirn, Immunsystem und Körperzellen hochaktiv sind: Schlaf ist die Zeit des Wachstums und der Regeneration. Während Kinder nachts „körperlich in die Höhe schießen“, sorgen die Wachstumshormone bei Erwachsenen dafür, dass sich die Zellen regenerieren. 

Die Haut leidet sichtbar unter Schlafmangel 
Der sich ständig erneuernden Haut sieht man einen Schlafmangel als erstes an. Diese Erfahrung hat wohl schon jeder von uns einmal beim morgendlichen Blick in den Spiegel gemacht. Die Haut wirkt fahl, Augenringe graben sich ein und Falten vertiefen sich. Aber auch alle anderen Regenrationsprozesse im Körper leiden unter Schlafmangel, vor allem das Immunsystem.

Schlafdefizit steigert das Risiko für Erkältung & Co 
Schlaf hat einen viel größeren Einfluss auf das Infektionsrisiko als Alter, Ernährung, Stress oder Rauchen. Das fanden Forscher um Aric Prather von der University of California heraus und veröffentlichten ihre Ergebnisse in dem renommierten Journal „Sleep“. In ihrer Studie waren 164 gesunde Männer und Frauen zwischen 18 und 55 Jahren zu ihren Lebensgewohnheiten wie Alkohol- und Tabakkonsum, Ernährung und Stress befragt worden. Schlafdauer und Kontinuität wurden anhand von Schlaftagebüchern dokumentiert und mit Sensoren (Handgelenksaktigrafie) gemessen. Danach bekamen die Probanden Nasentropfen mit dem Rhinovirus und wurden 5 Tage lang unter Quarantäne auf die Entwicklung einer klinischen Erkältung überwacht. Die Ergebnisse: Probanden mit weniger als 6 Stunden Schlaf waren 4,2-mal so anfällig wie die mit mindestens 7 Stunden Schlaf. Die mit weniger als 5 Stunden Schlaf sogar 4,5-mal. 

Daraus folgern die Wissenschaftler, dass zu wenig Schlaf ganz offensichtlich zu einer Modulation wichtiger Immunparameter führt: die Anzahl der Killerzellen verringert sich und Entzündungswege werden aktiviert. 

Nachtaktives Immunsystem natürlich unterstützen 
Wer in stressigen Zeiten Schlafprobleme, besonders mit dem Einschlafen hat, kann mit Wirkstoffen aus der Natur überreizte Nerven beruhigen und seinen Tag/Nacht-Rhythmus stabilisieren: Hafer, Hopfen, Passionsblume, Baldrian und Coffea tosta D60 (z.B. kombiniert in den Calmedoron® Streukügelchen von Weleda) helfen beim Einschlafen und unterstützen so auch ganz natürlich das nachtaktive Immunsystem. 

Quelle: Weleda

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