Wie konserviert man Rosen?

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So prachtvoll Rosensträuße auch aussehen, so empfindlich sind sie auch und beginnen schon nach wenigen Tagen zu verwelken. Wie kann man die Rosen für die Ewigkeit haltbar machen?

Die Blumen aufhängen
Das hat jeder schon mal gemacht: Blüten zwischen zwei Blättern Papier gelegt und anschließend beschwert. Das Trocknen duert so etwa 10 Tage, wobei alle zwei Tage die Papierblätter durch neue ersetzt werden sollten. Am Ende dürfen Sie sich auf gepresste Blumen mit frischen Farben frohen. Aber halt gepresst und nicht in Form. Wer das will, sollte den kompletten Strauß kopfüber aufhängen. Vorher die Stiele schräg schneiden und mit Küchenpapier trocken tupfen. Der Strauß oder auch die einzelnen Blumen sollten dann mindestens eine Woche bis zu 10 Tagen in einem dunklen, warmen, aber gut gelüfteten Zimmer hängen. Besprühen Sie die Rosenblüten mit Haarspray –der sorgt dafür, dass ihre Farbe erhalten bleibt.

Trocknen mit Silica Gel

Rosen-konservieren-Silica-Gel


Eine tiefe und möglichst lange rechteckige Mikrowellenschüssel bis zur Hälfte mit Silica Gel füllen, die einzelnen Blüten in einem Abstand von einem Zentimeter voneinander anordnen und mit dem Gel bedecken. Für ein paar Tage trocknen lassen, dann vorsichtig die Blüten rausnehmen und leicht schütteln, so dass das Gel fällt.

Mit Glycerin temporär konservieren

Rosen-konservieren-Glycerin


Glycerin ist eine umweltfreundlichere und effektivere Alternative zu Silica Gel. Wichtige Voraussetzung: die Rosen müssen ganz frisch geschnitten sein. Schnittblumen, die schon einen Tag in der Vase im Laden hinter sich haben, können mit Glycerin nur bedingt haltbar gemacht werden. Das liegt daran, dass sich die Zellen am Stiel an den Schnittstellen schließen und das Glycerin nicht richtig aufgenommen werden kann. Stiele schräg anschneiden und die Rosen an einem dunklen und warmen Ort für eine halbe Stunde trock- nen. In einer Schüssel lauwarmes Wasser (37-38 Grad) und Glycerin im Verhältnis 2:1 mischen. Nun erneut zuschneiden und alle Blätter entfernen, die mit Glyzerin in Berührung kommen könnten. Die Mischung in mehrere Einweckgläser verteilen und in jedes Glas nur einen Blumenkopf geben. Der Tauchvorgang sollte mindestens 24, besser wären 72 Stunden dauern. An- schließend braucht die Rose für 2-3 Wochen bis zu 2-3 Monaten (je nach Frischezustand) kein Wasser mehr – aber auch kein direktes Sonnenlicht.

Mit Kerzenwachs die Rosen konservieren


Hierfür benötigen Sie Kerzenwachs (zum Beispiel eine Granulatmischung aus Stearin, Gießparaffin und Zugparaffin), eine leere und saubere Dose, Topf und Eisstäbchen. Topf bis zur Mitte mit Wasser füllen und bei mittlerer Hitze auf Herd geben. Dose mit Wachsgranu- lat füllen und in Topf geben. Der Schmelzpunkt liegt bei 53-66 Grad. Den geschmolzenen Wachs mit dem Stäbchen verrühren, die Rose eintauchen, in eine Flasche stellen und trocknen lassen. Wenn sie getrocknet ist, nochmal eintauchen. Wählen Sie Rosen mit dicken Stielen, die stabil sind und größeres Gewicht aushalten können.

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