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Das Zuhause von Stille, Harmonie und Frieden ist das Kloster Santuari de Nostra Senyora de Cura (kurz auch als Santuari de Cura bekannt) auf dem Puig de Randa. Schon der weltweit bekannte mallorquinische Philosoph, Logiker und Theologe, Ramón Llull (1236-1316), wusste die Besonderheit dieses Ortes zu schätzen und verbrachte zehn Jahre seines Lebens dort. Während seines Aufenthaltes hat der Theologe in einer Höhle, die dieses Frühjahr wieder für die Öffentlichkeit zugängig gemacht wird, gelebt und meditiert, aber auch im Kloster gelehrt. Die Santuari de Cura krönt die Spitze des Berges auf einer Höhe von 543 Metern und bietet somit den zahlreichen Besuchern einen spektakulären und einmaligen Panoramablick über die Insel. In der Stille der frühen Morgenstunden, wenn die Sonne aufgeht und die Natur erwacht, lässt sich die Magie des Klosters besonders spüren. Dem Alltag entfliehen, die Gedanken ausklinken lassen und den inneren Frieden wieder finden ist typisch für diesen spirituellen Ort.

Gaumenfreuden mit Weitblick
Über den geräumigen Vorplatz innerhalb der Klostermauern gelangt man auf die sonnige Terrasse des Klosterrestaurants. Das gastronomische Angebot konzentriert sich auf die mediterrane Küche und typisch mallorquinische Gerichte, wie zum Beispiel Arroz brut, Frito mallorquin und zum Nachtisch darf natürlich der Gató-Mandelkuchen auf gar keinen Fall fehlen. Diese kulinarischen Freuden werden aus frischen und natürlichen Produkten hergestellt. Während des Schmausens kann man den traumhaften Weitblick über die Insel bis hin zum Meer genießen.

Die beschützende Jungfrau
Nur ein paar Schritte vom Restaurant entfernt, befindet sich die kleine Kirche. Der ganze Stolz des Gotteshauses ist die über knapp 40cm große Statue der Jungfrau von Cura, die als Beschützerin der Kinder gilt und für die Heilung von Körper und Seele sorgt. Die Legenden besagen, dass viele Gläubige, die sich in ihrer dunkelsten Stunde und in ihrer tiefsten Verzweiflung an die Jungfrau gewandt haben, schon kurze Zeit danach eine plötzliche Erleichterung und inneren Frieden verspürten. Bis heute werden in der Basilika Gottesdienste abgehalten, immer sonntags um 12 Uhr. Hinter der Kirche gelangt man zum Souvenirladen mit einem breitgefächerten Angebot. Ein sehr beliebtes Erinnerungsstück ist ein kleines Medaillon mit dem Abbild des Philosophen Ramón Llull, weil er noch in der heutigen Zeit für viele Pilger als ein großes Vorbild gilt. Ihm zur Ehre wurde der ehemalige Grammatik-Saal in ein kleines Museum umgewandelt und im Klostergarten wurde er als Statue verewigt

33 Zimmer-Hotel
Ein tage- oder sogar wochenlanger Aufenthalt ist ebenfalls möglich. Für die Beherbergung stehen insgesamt 33 Zimmer zur Verfügung, die zwar einfach, aber modern ausgestattet sind und über kostenloses Wi-Fi verfügen. Ob es sich um ein Doppel-Zimmer, um ein Superior-Zimmer oder um eine Junior-Suite handelt, spielt keine bedeutende Rolle, denn in jedem Raum des Klosters fühlt man die Harmonie, die Ruhe und den Frieden. Diese Einzigartigkeit ist es, die den Verbleib besonders für Yoga-Begeisterte oder für Thai Chi Kampfkünstler so attraktiv macht, aber nicht nur für die, auch Mediziner oder Wirtschaftsbosse haben es schon
längst entdeckt, dass es kaum einen anderen Ort gibt, an dem man in aller Ruhe in den historischen Besprechungsräumen seine Mitarbeiter schulen kann. Infos: Tel. 971 120 260, reservas@santuaridecura.com, www.santuaridecura.com Die Zimmer (Belegung mit zwei Personen plus Frühstück) kosten je nach Saison und Kategorie 72-99 Euro (Beispiel März/April) oder 87-118 Euro (Beispiel August)

Wer hoch hinaus will, braucht viel Geduld
Der Weg nach oben führt über eine lange, schmale und sehr kurvenreiche Straße. Diese Strecke ist besonders bei Fahrradfahrern sehr beliebt und wird von diesen auch ausgiebig genutzt. Das Fahrverhalten der Sportradler stellt den einen oder anderen Autofahrer auf eine sehr harte Geduldsprobe. Die Straße zum Gipfel führt an zwei anderen Klöstern vorbei, dem Santuari de Nostra Senyora de Gràcia, welches durch seine einmalige Lage direkt am Steilhang so manchen erfahrenen Architekten ins Staunen versetzt, und der Ermita de Sant Honorat, deren Kapelle niemanden unbeeindruckt lässt. Dieses Kloster-Trio hat – neben dem Aufenthalt von Ramón Llull – dazu geführt, dass man den Puig de Randa auch den heiligen Klosterberg nennt. Er ist auch bei Wanderern ein sehr beliebtes Ziel. Ob man den Santuari de Cura nun per Rad, zu Fuß oder mit dem Auto erreicht ist nicht wichtig, denn dass was zählt ist das Gefühl von absolutem Seelenfrieden, wenn man ganz oben auf dem Berg steht und die Inselwelt einem zu Füßen liegt.

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