“Werfen Sie Ihre Kleidung, die Sie nicht mehr tragen, in einen der Container unserer Filialen”. Das wird von der spanischen Modefi rma Zara in ihren Filialen kommuniziert. Diese gebrauchte Kleidung wird recyclet und neu verwendet. Mit den Einnahmen werden soziale Projekte unterstützt. Oder wie Zara sagt: “Im Rahmen unseres sozialen und ökologischen Engagements helfen wir Ihnen, die Lebensdauer Ihrer Kleidung auf ganz einfache Weise zu verlängern.” Die Kleidungsstücke erfüllen schon jetzt die höchsten Standards in Bezug auf Gesundheit, Sicherheit und Umweltverträglichkeit. Dabei werden Arbeitnehmer, also die Lieferanten, und die Umwelt respektiert. Trotzdem gab und gibt es viel Kritik in Bezug auf Ausbeutung und Überwachung der Mitarbeiter sowie – laut Greenpeace – auch auf Grund von Umweltverschmutzung. Bereits 90 Prozent der Filialen arbeiten laut Zara ökologisch effi zient und die Server und Büros werden zum Teil bereits mit erneuerbaren Energien betrieben, bei deren Erzeugung die Umwelt respektiert
wird. Dies will man in den folgenden Jahren auf 80 Prozent des verwendeten Stroms steigern. Im Juli gab der Konzern kund, dass bis spätestens 2025 die gesamte Kleidung, also 100 Prozent, aus umweltfreundlichen Materialien bestehen soll. Die für die Kleidung verwendete Viskose soll schon in wenigen Jahren komplett nachhaltig produziert werden. Beim Thema Müll verfolgt man das Motto “Zero Waste”. Zara gehört ja zum Mutterunternehmen Inditex, die wiederum ankündigen, dass weitere ihrer Marken diesem Beispiel folgen wollen wie etwa Zara Home, Massimo Dutti und Pull & Bear. Apropos: Generell ist Zara umweltbewusst und sozial engagiert in Bezug auf soziale Wohlfahrt, Bildung und humanitäre Hilfe. Dabei arbeiten sie bei der Entwicklung von sozialen Projekten zusammen mit Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen, Water.org, Cruz Roja, Entreculturas, Cáritas oder Every Mother Counts. Infos: www.zara.com

- Anzeige -